Gästebuch

 
     
 

Liebe Besucher !

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Meinungen hier niederschreiben möchten.
Ihrem Beitrag können Sie ein Bild hinzufügen. Natürlich bin ich auch für Lob und Kritik dankbar.
Wenn Sie Fragen an mich haben, können Sie diese gerne hier im Gästebuch stellen, ich werde dann öffentlich meine Antworten dazu beitragen.

Info:In letzter Zeit kam es gelegentlich vor, dass Einträge aus technischen Gründen nicht veröffentlicht wurden.
Bitten markieren Sie deshalb Ihren Text, drücken die rechte Maustaste (Kontexmenü)
und wählen kopieren, bevor Sie auf Veröffentlichen drücken.
Im Fehlerfall können Sie Ihren Text dann wieder einfügen.

Vielen Dank!

 
     
   
 
 
 
  Bisherige Meinungen und Erfahrungen: 
Seite: 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146   ...>  
 
     
  Hannah Hannah schrieb am 17.09.2016  
Oh, das Bild wurde nicht mit hochgeladen, also hier nochmal ;)
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Hannah:

Liebe Hannah,

vielen Dank für das wunderschöne Foto. Das ist das Leben! Mit dem Pferd in der freien Natur - umgeben nur von saftigem Grün und vom Zwischern der Vögel :-). Danke, dass Du mich an diesen großartigen Erlebnissen Teil haben lässt.

Herzliche Grüße. Kelly

 
 
 
  Hannah schrieb am 15.09.2016  
Liebe Kelly,

leider habe ich es noch nicht geschafft an einem Kurs der Bückeburger Hofreitschule teilzunehmen, da im Moment beruflich so viel bei mir los ist. Aber es steht noch fest auf meiner Liste :)
Das was du über das Bauchgefühl schreibst, auf das man mehr hören sollte, ist mir auch in den letzten Wochen wieder klar geworden und das sowohl in Bezug auf Pferde als auch auf meinen Beruf und auf andere Bereichen meines Lebens. Ich neige auch dazu, Ziele zu verkrampft zu verfolgen und dabei das Fühlen zu vergessen. Es ist wirklich erstaunlich, was beim Reiten plötzlich alles klappt, wenn ich bemerke, dass ich mal wieder in eine zu verkrampfte Haltung rein gerutscht bin und daraufhin bewusst entspanne und loslasse.

Das Foto ist im Juli in der Eifel entstanden. Wir haben auf einer schönen Lichtung mit Aussichtsturm Pause gemacht - es war traumhaft dort :)

LG und alle guten Wünsche für dich und deine Lieben,

Hannah
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Hannah:

Liebe Hannah,

ich freue mich riesig, wieder von Dir zu hören :-).

Mir geht es leider auch manchmal so, dass ich in verkrampfte Verhaltensmuster rutsche oder auf "Autopilot" schalte. Das ist wohl eine Begleiterscheinung unserer hektischen Gesellschaft, der wir uns leider nicht entziehen können - vor allem im Beruf stehe ich auch viel "unter Strom", alles muss noch schneller gehen. Umso wichtiger ist es, dass wir die Zeit mit unseren Pferden bewusst genießen und uns auf unseren Körper, auf unser Gefühl, auf unser Sein besinnen. Nur so sind wir offen für den Kontakt mit diesen wundervollen Lebewesen. Offen für das eigentliche Sein und bereit den Moment bewusst zu erleben. Und dies ist eine Bereicherung für Mensch und Pferd :-). Es ist großartig, dass Du auf einen so herrlich gefühlvollen Weg mit Deiner Chana bist. Fühl Dich ganz herzlich von mir umarmt :-).

Viele liebe Grüße. Kelly.

 
 
 
  Katrin Hagen schrieb am 15.09.2016  
Hallo Kelly,
ich habe eben den Eintrag vom 20.8., Marcus, gelesen und deine entsprechende Antwort dazu. - Du hast ihm wunderbar geschrieben und nochmals den großen Unterschied zu deiner Denke und deinem Umgang erläutert.

Wollte dich fragen ob du den Tierfilmer https://marc-lubetzki.de/blog
kennst? Er ist spezialisiert auf das Filmen von Wildpferden, aber um das zu tun, lebte er mit ihnen. Und er hat genau das beobachtet, was du schreibst und wie du denkst.
Wie wunderbar, was du für ein Großartiges instinktives Pferdegefühl hast.
Alles Liebe, Katrin
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Katrin Hagen:

Liebe Katrin,

vielen Dank für Deinen netten Eintrag und den großartigen Webtipp. Ich habe mir das Dokumentationsvideomaterial von Marc Lubetzki bestellt und bin total begeistert. Die Aufnahmen zeigen deutlich wie wichtig Harmonie für die Herde ist. Das Video sollte Pflicht für jeden Pferdemenschen sein! :-)

Herzliche Grüße und alles Gute. Kelly

 
 
 
  Zöller, Ulrike schrieb am 05.09.2016  
Guten Tag! Das ist eine Seite, die den Blickwinkel erweitert und hilft sich selbst zu hinterfragen. Diese Seite lässt mich in manchen Punkten nachdenklich werden. Auf jeden Fall macht mich die Seite auch glücklich. Meine Herde zählt 6 Köpfe. 3 x m 3 x w davon 1 Fohlen. Die Pferde kennen sich (bis auf das Fohlen) seit vielen Jahren. Die Hierarchie ist relativ flach. Das ist mir bereits seit längerem aufgefallen, dass das Betriebsklima sehr gut ist. Es gibt nicht das klassische "Gammatier". Meine Herde fühlt sich frei.... alles Zweibrücker und Trakehner Warmblüter, typische Hauspferde und trotzdem frei auf ihrem kilometerlangem Areal mit eigenem Wald. Das Entspannte dieser Herde färbt auf die Menschen ab. Früher, als meine Pferde noch Boxen bewohnen mussten, hat die Anspannung des Menschen auf die Pferde abgefärbt. Der Artikel macht mich glücklich weil ich mich darin auch wiederfinde. Danke. Viele Grüße Ulrike Zöller, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Pferdegestützte Therapie www.therapieampferd.de
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Zöller, Ulrike:

Liebe Frau Zöller,

herzlichen Dank für Ihre Worte. Ich freue mich sehr, dass auch Sie die Erfahrung machen, dass Pferde harmoniebedürftige, sanfte Lebewesen sind. Ihre Webseite und die Arbeit, die Sie leisten und vorstellen ist wunderbar. Ich wünsche Ihnen weiterhin von ganzem Herzen alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße. Kelly

 
 
 
  Marcus schrieb am 20.08.2016  
Hallo Kelly,
gerade wenn um Pferde geht, dann wird Frau/Mann immer gern kategorisch. Natürlich gibt es selten den gewaltfreien Weg zwischen Mensch und Pferd. und da unser Umgang mit Wildpferden, wobei ich glaube dass die wenigsten Menschen ein Interesse haben mit Wildpferden umzugehen, fast ausgeschlossen ist, können wir wohl das abgewandelte Veralten in einer Hauspferdeherde als gegeben annehmen. Ich kann nicht für Monty Roberts sprechen, außer dass ich dir Recht gebe dass ich einem Pferd nicht beibringen kann in den Hänger zu gehen, wenn ich den Raum vor dem Hänger durch Gitter verenge, aber ich habe sehr positive Erfahrungen mit Parellis Methoden gemacht. Ich sehe das Halfter und den Strick gerade am Anfang eher als Fesselung des Menschen an das Pferd und nicht umgekehrt. Das Pferd beherrscht die Regeln die für ein Zusammensein existieren bereits nach der Geburt, der Mensch hat sie im Laufe seines Lebens verlernt. Durch die Bindung mit dem Strick oder die räumliche Einengung durch einen Roundpen, zwinge ich den Menschen dazu sich dem Pferd gegenüber klar auszudrücken und unmittelbar mit den Folgen seines Handelns konfrontiert zu werden. Der Mensch kann sich dem Pferd nicht so leicht entziehen. In dieser Situation muss der Mensch lernen klare Ja oder Nein Entscheidungen zu fällen.
Zum Thema Dominanz, wobei ich eher Respekt verwenden würde, muss man sich in Erinnerung rufen, dass wir es mit mehreren Zentnern Muskeln und Knochen zu tun haben, die sich beim Spielen öfter mal zärtlich beissen, voreinander steigen und sanft nach hinten austreten wenn ein Herdenkollege zu dicht von hinten aufrückt. Die Folgen für die die untereinander spielenden Pferde sind ziemlich gering doch für den Menschen äußerst unangenehm. Bringe ich dem Pferdebesitzer als bei, dass er seinen persönlichen Freiraum dem Pferd gegenüber durchsetzten sollte und er lernt dass er durch seine Körperhaltung diesen durchsetzten kann, nehme ich häufig soviel Stress aus der Pferd Mensch Beziehung, dass beide Seiten endlich die Chance haben, miteinander zu sein. Das verlangt aber, dass der Mensch dem Pferd gegenüber klar macht, dass er ranghöher ist. Nur so kann er das Spiel unterbrechen, die notwendige Hufpflege oder die Versorgung für Verletzungen übernehmen. Für die meisten die mit ihren "Problempferden" nicht mehr klar kommen ist das Durchsetzen des eigenen Freiraums das erste Mal, dass sie sich dem Pferd gegenüber klar kommunizieren.
Den Begriff Gewalt würde ich gänzlich streichen, denn dabei kommt es immer wieder auf die Perspektive an. Wenn ein Pferd gefüttert wird und nicht besseres zu tun hat als seinen Kopf in den Eimer zu stecken sobald der auftaucht, ob an dem Eimer noch ein Mensch hängt oder nicht, oder seinem natürlichen Drang zu folgen und das gebracht Heu für sich zu beanspruchen obwohl da noch ein Mensch im Weg steht, so definiere ich das als eine Form von Gewalt vom Pferd gegenüber dem Menschen. Wenn man mit seinem Pferd ausreitet dabei ist die Zäumung vollkommen egal, bestimmt der Mensch in den meisten Fällen die Richtung, die Geschwindigkeit und die Dauer des Ritts. Das Pferd würde wohl ohne Reiter selten an saftigen Weiden, wenn die Situation sicher ist, einfach vorbei gehen. Also kann auch das eine Form von Gewalt sein. Reden wir statt von Gewalt oder Gewaltfreiheit über Konsequenz. Das konsequente Einfordern von den gegebenen Regeln sorgt in jeder Herde für das Überleben und das gilt für beide Seiten. Das jedes Handeln eine Konsequenz beinhaltet wissen Pferde während sich der "liebende Pferdemensch" meist jeglichem konsequenten Verhalten entzieht. Sie loben ein bisschen, weisen ein bisschen zurecht it - ein Verhalten dass für Pferde vollkommen unverständlich ist. Das ist eine Sache die man durchaus von lernen kann, wenn man Parelli oder Monty Roberts beobachtet. Sie stellen dem Pferd eine Aufgabe und sobald das Pferd anfängt die Aufgabe zu erfüllen schweigen sie konsequent. Ansonsten wird das Pferd konsequent auf die Aufgabenerfüllung hingewiesen um sofort zu schweigen wenn das Pferd sich an die Arbeit macht. Konsequenz bei der Zeit mit dem Pferd bedeutet den Moment nur für das Notwendige zu nutzen. Wenn das Pferd eine Aufgabe erfüllt hat nutzt man den kommenden Moment nur dazu, es dafür zu loben. Macht es einen Fehler nutzt man ihn um das Pferd auf den Fehler hinzuweisen um einen Moment zu bekommen in dem man es loben kann.
Das gilt auch für das Reiten. Man stellt dem Pferd eine Aufgabe, z. B. gehe von A nach B im Schritt und sobald das Pferd diese Aufgabe angenommen hat, ist es mein Job ihm das möglich zu machen. Ausbalanciert sitzen, das Ziel im Blick behalten und das Umfeld für die Miniherde zu scannen. Das gilt solange bis eine neue Aufgabe ansteht. Lässt man die Menschen außer Acht die bei einem Pferd nichts zu suchen haben, so sind es meist die "Perdeliebhaber" die ihre Pferde bei leichten Aufgaben verbal und körperlich nerven. für jeden Schritte des Pferdes kommt aktiv eine Wade, als müsse man dem Pferd sagen dass es für das Gehen jeweils einen Huf vor den anderen setzten muss. Stellt euch vor es ginge neben euch einer her der sagt: "Linker Fuß, rechter Fuß, linker Fuß....." nach wenigen Minuten würdet ihr die Lust am Gehen verlieren.
Liebe Kelly, wir beide teilen die Liebe zu den Pferden und haben, jeder auf seinem Weg, gelernt, dass eine gesunde Beziehung zu Pferden nur funktioniert wenn man mit dem Pferd klar kommunizieren kann. Dazu muss man aber zu sich selbst stehen und echt sein und andere Menschen mit Pferden auf diese Tatsache und den Weg dorthin, hinzuweisen. Wir sollten Menschen erklären dass für das Pferd das Kommen und Nehmen eines Leckerlis keine Nähe bedeutet, aber wie schön Nähe ist wenn man in der Abenddämmerung auf der Koppel steht, das Pferd kommt, sich neben einen stellt und einfach nur, scheinbar ewig, dicht neben einem steht. Wir dürfen Fehler machen, denn Pferde verzeihen sehr schnell und begrüßen jeden unserer Versuche endlich mit ihnen in ihrer Sprache zu kommunizieren.
Viel Spaß noch!
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Marcus:

Hallo Marcus,

vielen Dank für Deine Meinung.

Mein Text Dominanz & Co. enstand vor mehr als 10 Jahren, seitdem wird glücklicherweise immer mehr in der Richtung geforscht. Nahezu alles bestätigt meine eigenen Beobachtungen und Erkenntnisse.
Es gibt viele neue Forschungsergebnisse und Studien von Fachleuten, die bestätigen, dass das Herdengefüge von Pferden und anderen sozialen Lebewesen viel komplizierter ist als bisher allgemein angenommen. In Herdengemeinschaften hat die Harmonie und der Zusammenhalt unter den Individuen höchste Priorität, es gibt keinen A, der B dominiert und B, der C dominiert etc. - soviel steht bisher einwandfrei fest.
Dass eine eindeutige Kommunikation und das Wissen um die Sprache der Pferde die Grundvoraussetzungen für eine harmonische Mensch-Pferd-Beziehung sind, ist selbstverständlich.
Das alles mit den Hintergründen, Zusammenhängen und Studienergebnissen hier zu erklären, würde den Rahmen eines Gästebuches sprengen.
Wenn Du Dich genauer mit dem Sozialverhalten von Pferden auseinandersetzen möchtest, empfehle ich Dir die Bücher von Fachleuten, z.B. der angewandten Pferdeethologin Marlitt Wendt - siehe auch die Webseite www.Pferdsein.de . Besonders empfehlenswert sind die Bücher von Marlitt Wendt "Wie Pferde fühlen und denken" + "Vertrauen statt Dominanz" + "Die Intelligenz der Pferde".


Dass der vertrauensvolle, gefahrlose Umgang mit Pferden ohne Dominanzgehabe funktioniert, beweisen mir meine Pferde täglich aufs Neue. Ich versuche auf den Bildern hier immer wieder, dies sichtbar zu machen. Und ich bin nicht die einzige Pferdefrau, die diese Erfahrungen macht.
Wenn Du die Augen und vor allem Dein Herz öffnest, wirst Du viele Beispiele erkennen.
Was wir Menschen jedoch unbedingt benötigen, um am freundschaftlichen Miteinander mit Pferden Teil haben zu können, ist die Fähigkeit zur Selbstkritik und die Bereitschaft, die Bedürfnisse der Pferde ernst zu nehmen. Dabei meine ich nicht die Bedürfnisse wie Futter, Sozialkontakt, Bewegung, etc., denn das sollte sowieso selbstverständlich sein - vielmehr meine ich die Bedürfnisse der Pferde nach Verständnis, Mitgefühl und Vertrauen.
Wenn ich dem Pferd Vertrauen schenke und dem Pferd eine Meinung zugestehe, motiviert das die Pferde am Meisten. Dass dies in keinster Weise mit Getüddel zu tun hat und Pferde zu höchsten Leistungen motiviert, zeigen die Fotos auf meiner Webseite - glaube ich - einigermaßen deutlich.
Wenn Du nach noch mehr Beispielen suchst, so empfehle ich die Bücher "Selbstbewusste Pferde" von Imke Spilker und "Bodenarbeit" von Babette Teschen.


Dieser offene, ehrliche Weg mit den Pferden erfordert weiterhin von uns Menschen, jeden falschen Stolz abzulegen und "unbewaffnet" mit dem Pferd zu kommunizieren.
Wer bereit ist, sein eigenes Verhalten mit Hilfe der Pferde zu reflektieren und sich auf die echte Begegnung mit Pferden einzulassen, wird oft mit sich selbst kämpfen, immer wieder sein Ego in Frage stellen und stets offen und achtsam mit der eigenen Motivation umgehen müssen.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen den Mut und die Kraft, einen solchen Weg zu wagen.
Der erste Schritt ist der Schwierigste, aber wenn Du einmal die Offenheit der Pferde spürst, so wirst Du alle anderen Wege verwerfen, auch wenn diese einfacher sind, denn das echte Vertrauen von Pferden zu erhalten, ist das wundervollste Geschenk und gibt ungeheuer viel Zuversicht, Kraft und Vertrauen in die eigene Persönlichkeit.

Viele Grüße und alles Gute. Kelly



 
 
 
  Maren schrieb am 06.08.2016  
Hallo Kelly,
vielen Dank für deine Seite. Ich habe dich gefunden weil ich eine sehr dominate Stute habe und keine Lust mehr habe mich mit ihr zu streiten. Habe dich am Montag über Google gefunden, mich ganz viel bestätigt gefühlt in meiner eigenen Version und das was mir die Trainer gesagt haben über Bord geschmissen, seit Dienstag und bis heute sind wir sehr sehr harmonisch. Einfach autentisch sein, das hilft. Danke für deine tolle Seite, für deine Gedanken, die du sehr sehr gut rüber bringen kannst.
LG Maren
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Maren:

Liebe Maren,

vielen Dank für Deine netten Worte, die mich tief berührt haben. Ich freue mich sehr, dass ich Dir mit meinen Texten und Bildern helfen kann, auf Dein Gefühl zu vertrauen. Pferde sind sehr harmoniebedürftige Wesen, die sehr glücklich und dankbar sind, wenn wir Menschen bereit sind, uns auf ihre Welt einzulassen.

Ich möchte Dir gerne noch ein paar Webseiten zum Stöbern empfehlen :-):

www.kommunikativepferde.de

www.Wege-zum-Pferd.de

www.pferdsein.de

Viele herzliche Grüße und alles, alles Gute!

Kelly

 
 
 
  Julia schrieb am 12.07.2016  
Hallo Kelly,

danke für die Hintergrundinformationen zu Lea und Smokey weiter unten. Wie unterschiedlich die beiden doch sind. Fee ist wohl eher wie Lea. Am Anfang hat sie auch gebissen und gezielt getreten, wenn kein anderer Ausweg bestand. Wie schrecklich resolut. Das kannte ich von meiner sensiblen alten Stute nicht. Und Hängenlassen (wie Smokey es wohl nett findet) findet sie langweilig. Wie deine Lea macht sie nur mit, wenn ich mit ganz viel eigener Begeisterung bei der Sache bin. Sobald diese auch nur ein bisschen nachlässt, wendet sie sich sofort ab. Aber ich muss sie halt nehmen wie sie ist. Und wenn ich wirklich begeistert bin und sie überschwenglich lobe, guckt sie ganz verdattert und zufrieden. Das ist auch richtig nett. Mark Rashid sagte mal in einem Buch, dass Pferde (und manche mehr als andere) wissen, dass sie keine unnötige Energie verschwenden dürfen. Fee ist so eine, die das ganz genau weiß :-)
Liebe Grüße
Julia
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Julia:

Hallo Julia,

ich denke, dass Pferde wie Lea - und wohl auch Fee - besonders viel Achtsamkeit, Bewusstheit, Präsenz, Authentizität und Feingefühl von ihrem Menschen fordern. Für uns Menschen ist das manchmal ziemlich anstrengend und sicherlich nicht immer leicht. Dennoch bin ich sehr dankbar, eine so konsequente, "strenge" Pferdedame wie Lea an meiner Seite zu haben :-).

Viele liebe Grüße. Kelly

PS. Mein Lieblingsbuch von Mark Rashid ist "Der von den Pferden lernt" - sehr empfehlenswert :-)!

 
 
 
  Daniela Daniela schrieb am 02.07.2016  
Hallo,
Ich bin sehr angetan von deiner Seite und die Umsetzung wie man unter anderem mit Pferden umgehen kann. Ich hatte in meinem Leben wenig mit Pferden zu tun, die Angst war und ist auch noch einfach zu groß. Durch negative Erfahrungen in der Kindheit mag ich weder Kühe oder Schweine. Jedoch von Pferden fühlte ich mich immer angezogen. Jetzt ist ein Punkt da wo ich mich dieser Angst stellen möchte und dabei hilft mir eine Freundin sehr. Das Internet ist ja voll mit Tipps mit dem richtigen Umgang von Pferden. Für mich als Neuling unglaublich verwirrend und ich schwanke jeden Tag was das richtige ist. Heute denke ich, tolle pferdetrainerin mit super Ideen etc. Morgen denke ich der andere hat es besser drauf. Und in meinen Kopf denke ich immer das die Pferde mich gedanklich verstehen soll. Jedoch belächel ich mich dann weil jeder sagt das es nicht funktioniert. Eine liebe Freundin macht seit einigen Jahren Energiearbeit mit mir und daher weiß ich was für kräfte dahinterstecken können.
Und jetzt finde ich deine Seite, bin absolut sprachlos weil du das beschreibst was ich denke und fühle. Es bestärkt mich weiter auf die Emotionale Seite zu setzen und das Vertrauen der Pferde zu bekommen. Ich hoffe das meine Angst verschwindet und ich durch Pferde mehr Selbstvertrauen erlernen kann.
Danke für deine Seite :-)
Es grüßt ganz lieb Daniela
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Daniela:

Liebe Daniela,

herzlichen Dank für Deine Zeilen und das wunderschöne Foto.

Ich freue mich sehr, dass Du Dich auf den Weg machst, ein echtes, ehrliches Verständnis für Pferde zu entwickeln. Ich erlebe jeden Tag aufs Neue, dass eine auf Gefühlen und Gedanken basierende Verständigung mit Pferden (genauso wie mit Hunden und Katzen) nicht nur möglich ist, sondern irgendwann sogar selbstverständlich wird. Ein inneres Bild mit dem dazugehörigen Gefühl wird zur Verständigungsgrundlage. Es ist traurig, dass viele Menschen diese wundervolle Erfahrung niemals machen, weil sie sich selbst im Wege stehen (noch trauriger für die dazugehörenden Pferde). Pferde sind sehr feinfühlige, kooperative, harmoniebedürftige Geschöpfe, wenn etwas nicht so gut läuft, liegt das meistens am Menschen nicht am Tier. Sicherlich wird kein Mensch von heute auf morgen "Pferdeversteher", jedoch spüren Pferde unsere guten, wohlwollenden Absichten und bemühen sich dann sehr um Verständnis und Kommunikation. Vorausgesetzt natürlich die entsprechenden Pferde wurden nicht völlig auf jegliche Kommunikation abgestumpft.

Ich bin überzeugt, wenn Du weiterhin mit Gefühlsenergie an die Sache rangehst, werden Dir die Pferde helfen, Deine Angst zu überwinden.

Ich möchte Dir an dieser Stelle noch die Bücher von Marlitt Wendt (www.pferdsein.de) empfehlen. Auch die Webseite von Babette und Tania: www.wege-zum-pferd.de ist sehr lesenswert.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute auf Deinem Weg.

Viele liebe Grüße. Kelly

 
 
 
  Hannah Hannah schrieb am 16.06.2016  
Liebe Kelly,

Vielen Dank für die tolle Buchempfehlung! Ich habe mir das Buch von Christin Krischke gekauft und bin begeistert! Noch toller ist es, dass Bückeburg gar nicht weit von uns entfernt liegt, sodass ich bestimmt demnächst auch mal an einem Seminar dort teilnehmen werde. Welches Seminar hast du dort besucht?

LG von Chana und mir!
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Hannah:

Liebe Hannah,

was für eine Freude von Dir und Chana zu hören :-)! Das Foto ist großartig, vielen Dank.

Ich kann Christin und Wolfgang Krischke wirklich wärmstens empfehlen, dass Du sogar in der Nähe von Bückeburg wohnst, ist ja spitze :-). Ich hatte das Seminar "Angewandte Reitkunst" besucht. Vordergründig ging es darum, die gymnastizierenden Lektionen wie Travers, Pirouette, etc. "zu einem Zweck anzuwenden" z.B. um mit einer Stange etwas aufzuheben oder Ähnliches. Der Vorteil ist dabei, dass der Reiter nur eine Hand zur Zügelführung frei hat und deshalb hauptsächlich über den Sitz reiten muss. Wirklich sehr interessant und die Pferde hatten ihre wahre Freude daran :-). Im August werde ich Christin und Wolfgang wieder bei einem Kurs sehen. Ich freue mich schon sehr drauf und werde natürlich berichten :-).

Viele herzliche Grüße und alles Gute für Dich und Deine Chana. Kelly

PS. Falls Du einen Kurs bei den Krischkes besuchst, würde ich mich sehr über einen Erfahrungsbericht freuen :-).

 
 
 
  Julia schrieb am 04.06.2016  
Hallo Kelly,
wie schön, von Dir zu lesen. Es ist interessant, dass auch Lea sich nicht gerne anfassen ließ.
Ich kann gut nachvollziehen, dass es heute das schönste Geschenk für Dich ist, wenn sie ihren Kopf in Deinen Schoß legt. So geht es mir gerade mit Fee. Ich kann es noch immer nicht fassen, dass wir dieses gegenseitige Misstrauen endlich überwunden haben. Ihre Augen sind jetzt viel weicher. Freu....:-)
Es stimmt, dass ich über das Interesse für meine Pferde viel dazugelernt habe, auch besonders für meine allgemeine Persönlichkeit.
Hätte ich es nicht selbst erfahren, dann hätte ich es wohl nicht geglaubt, wie fein der Unterschied zwischen "abgelenkt nett/eigentlich etwas besorgt und nett" und "im Hier und Jetzt nett" ist. Fee hasste es offensichtlich, wenn ich mir Sorgen (um sie) machte oder auch nur ein wenig vorausplante, um "Probleme" zu verhindern. Sowas... das hätte ich echt nicht geglaubt. Sind Pferde vielleicht sensibel! Ich hätte gedacht, wenn ich ehrlich liebvoll bin und ihr was Gutes (T-Touches z.B) tun will, dann muss sie das doch merken. Das muss doch ausreichen. Ich will ihr doch nichts Böses, ich bin nicht ambitioniert, ab und zu sogar gar kein bisschen gestresst. Aber das hat nicht ausgereicht.
Und wie immer hilft mir die neue Erkenntnis auch bei den Kindern. Im Prinzip ist es immer dasselbe bei der Pferdeerziehung wie bei der Kindererziehung.
Interessant auch, wie wir gar nicht mehr wahrnehmen, wie "außen" und "innen" differieren. Wie Du schon schreibst... in unserer Kultur wird das auch so gar nicht gefördert. Du schreibst : "wir nehmen wahr, wenn jemand nicht ehrlich ist"... Sogar noch mehr, denke ich. Ich bin ja nicht "unehrlich", sondern nur zu nervös und öfter mal besorgt, was Pferde (und unsere Unterbewusstsein vielleicht auch) als "inkongruent" wahrzunehmen scheinen. Sehr spannend. Ich spüre einfach zu viel. Manchmal ist es einfacher, man macht sich nicht so viele Gedanken, wenn man zum Pferd geht.
Liebe Grüße - und ich freue mich schon auf weitere Anregungen für den liebevollen Umgang mit Pferden
Julia
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Julia:

Liebe Julia,

herzlichen Dank für Deine ausführliche Rückmeldung.

Dass sich Lea anfangs nicht anfassen ließ, war noch das kleinere Problem. Schlimmer war, dass sie gezielt getreten und gebissen hat. Leider habe ich auch viele Fehler gemacht... immer in dem Glauben, das Beste, das Richtige zu tun. Glücklicherweise habe ich nicht aufgegeben nach dem wahren Vertrauen zu suchen und habe es mir dann über die Jahre hinweg erarbeiten können. Mit viel Einfühlungsvermögen, ständigem Hinterfragen und stets der Fähigkeit zur Selbstkritik habe ich nicht nur Lea´s Vertrauen gewonnen, sondern auch mein eigenes Selbstvertrauen gestärkt. Dieser Weg war oft mit schmerzlichen Erkenntnissen gepflastert, aber es hat sich gelohnt, dass ich mich meinen inneren Drachen gestellt habe. Im Nachhinein würde ich sogar behaupten, dass Lea mir eine große Lehrerin in der Schule des Lebens war. Und sie ist es noch heute: Lea fordert stets meine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. Alles was ich nur mit halbem Herzen möchte, interessiert sie nicht und sie wendet sich ab. So habe ich gelernt mit Eifer, Überzeugung, Begeisterung und Freude alle Dinge des gemeinsames "Alltags" in die Hand zu nehmen :-).

Ich denke, es kommt oft auch auf den Charakter des jeweiligen Pferdes an. Bei Smokey darf ich mich z.B. auch einfach mal "hängen lassen", "die Seele baumeln lassen" und "mich fallen lassen" - Smokey kann damit wunderbar umgehen und wir Beide finden dann zu Gleichklang und tiefer Entspannung :-).

Ich glaube, das Wichtigste ist, dass wir unser Innen und Außen nicht trennen, dass wir uns trauen, unsere Gefühle auch zuzugeben - die Pferde merken ohnehin wie wir uns wirklich fühlen. Pferde werden -meiner Erfahrung nach- meist durch ängstliche Gefühle des Menschen weniger verunsichert, als durch Menschen, die ihre Gefühle "verschleiern" wollen. Ich habe oft erlebt, dass ängstliche Menschen, die zu ihrer Angst stehen, deutlich von Pferden akzeptiert werden. Menschen dagegen, die immer den "Starken" raushängen lassen wollen, obwohl sie innerlich unsicher oder gestresst sind, lösen bei den meisten Pferden Nervosität oder sogar Aggression bzw. Resignation (je nach Charakter) aus.

Ich würde mich sehr freuen, mehr von Deinen Erlebenissen und Erkenntnissen zu erfahren. Deine Beiträge sind sehr interessant :-).

Herzliche Grüße. Kelly
 
 
 
  Seite:155 154 153 152 151 150 149 148 147 146   ...>