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  Bisherige Meinungen und Erfahrungen: 
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  Unbekannt schrieb am 24.05.2016  
Hallo Kelly,

in letzter Zeit muss ich wieder öfter an Dich denken. Ich gehe wieder gerne auf Deine Seite und habe wieder neue Anregungen für das Zusammensein mit meinem neuen Pferd gefunden. Vor Jahren hatte ich mal von meinem alten Pferd Manila erzählt. Damals habe ich tagelang Deine Homepage gelesen. Sie ist wunderbar.
Nachdem Manila eine hochsensible Stute mit viel "Blut" war, suchte ich nun nach einem ruhigen Pferdchen, mit dem ich auch ausreiten könnte. So ist Fee zu mir gekommen, eine Norweger-Friesen-Mixstute. Und ca 3 Jahre lang habe ich leider vergeblich versucht, einen Zugang zu ihr zu bekommen. Sie ist so anders, so "stoffelig" und zeigte mir so eindeutig, dass ich sie nicht anfassen soll. Nach und nach konnte ich Bodenarbeit mit ihr machen, was sie wirklich liebte- auch die Möhreneckchen, die es dafür gab. Aber irgendwie war sie unwirsch. Anfassen - bitte nicht. Meine alte Stute hatte es geliebt, wenn ich T-Touches machte oder ihr nur die Nase rubbelte etc. ... Meine selbstbewußte und ruhige Tochter konnte Fee anreiten und auch ausreiten. Irgendwie hab ich da immer mehr Schwierigkeiten als sie.
An dem Punkt erinnterte ich mich an Deine Homepage und wie Du geschrieben hattest, dass Du auch einmal ein Pferd besessen hattest, mit dem Du irgendwie nicht warmn geworden bist. Warum, wusste ich nicht mehr. Ich überlegte wirklich, ob es nicht an der Zeit ist, Fee zu verkaufen.
Auf Deiner Homepage las ich dann einen Satz, der mir spontan weiterhalf: Deine neue Stute Lilly ist eben in der Pubertät und du "erwartest" sozusagen auch manchmal ein wenig Ungestüm. Das sei ganz okay. Einfach weitermachen. Das half schon einmal, in Fee das pubertierende Pferd zu sehen. Sowieso - nichts persönlich nehmen. Aber irgendwie war meine Persönlichkeit nicht immer nicht ausreichend, um einem Pferd Vertrauen einzuflößen.
Und dann las ich noch ein Buch, das mir weiterhalf. Kennst Du die Bücher von Linda Kohanov "Botschafter zwischen den Welten" (und das erste Buch "Das Tao des Equus", das sehr langatmige, theoretische Seiten enthält, durch die ich mich ziemlich durchkämpfen musste, bis ich bei den wirklich interessanten Beispielen gelangte... ) Sie verwendet darin oft den Begriff "inkongruent" : Pferde reagieren instinktiv auf die Körpersprache des Menschen. Und wenn Menschen inkongruent sind, lassen sie sich nicht anfassen. Sie spüren: "Irgendetwas stimmt nicht"... z.B. ich bin in Gedanken bei anderem, überdenke Probleme, sehe Probleme und versuche dabei gleichzeitig nett zu sein. Anhand vieler Beispiele zeigt sie gerade in dem zweiten Buch "Botschafter zwischen den Welten", wie man zum Pferd gehen kann und dort zu sich selbst kommen kann, indem man aktiv nachspürt, was gerade in einemn passiert, welche Emotionen hochkommen....
Na - indem ich jeglichen Druck aus unserer Beziehung genommen habe und Fee offener gegenübertrat und nicht immer über anderes und meine Fehler nachdachte, während ich zu ihr auf den Paddock ging, habe ich ihre Zuneigung endlich erhalten. Sie liebt es inzwischen, gekrault zu werden. Ich komm abends gar nicht mehr weg von ihr :-)
Ich würde mich wirklich freuen zu hören, ob Du diese Bücher kennst.

Herzliche Grüße und noch einmal vielen lieben Dank für Deine Homepage, die ja nicht nur für mich eine ständige Quelle der Inspiration ist.
Julia
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Unbekannt:

Liebe Julia,

vielen Dank für Deine ausführliche Erzählung.

Es ist großartig, dass Du und Fee so harmonisch zueinander gefunden haben. Ich denke, dass gerade solche "Probleme" dazu beitragen, dass wir Menschen uns in Sachen Feingefühl weiterentwickeln können - vorausgesetzt wir nehmen die Botschaften des Pferdes ernst, so wie Du das getan hast.

Mit TTouches bin ich damals auch zu Lea "durchgedrungen", sie ließ sich anfangs überhaupt nicht anfassen und war in jeder Hinsicht vom Menschen abgewandt. Ich brauchte lange, um ihr Verhalten nicht persönlich zu nehmen, sondern ihr zu helfen, ihre eigenen Barrieren abzubauen und sich wieder zu trauen in den eigenen Körper hineinzufühlen und Berührungen zu genießen. Wenn Lea heute vertrauensvoll den Kopf "in meinen Schoß legt", damit ich ihr die Ohren kraule, so ist das für mich das wundervollste Geschenk :-). Und für mich war diese "Entwicklung" sehr förderlich für meine Persönlichkeit sowie für meine Fähigkeit mich einzufühlen. Wie schön, dass Du Dich auch auf den Weg gemacht hast zu solch tiefgründigen Erfahrungen. Bücher wie die von Linda Kohanov sind dafür sicherlich sehr hilfreich. Ich kenne bisher nur das erste Buch von ihr und ich bin davon sehr beeindruckt. Ich glaube, dass wirklich viel damit zusammenhängt, dass wir Menschen ehrlich sind, dass "innen" und "außen" übereinstimmen. Leider wird uns das oft bereits von Kindesbeinen an abtrainiert, weil es sich gesellschaftlich "nicht gehört" das Innere auch nach Außen zu zeigen. Pferde reagieren jedoch sehr verunsichert auf inkongurentes Auftreten. Auch uns Menschen geht es ja oft so, wir merken irgendwie unterbewusst, wenn unser Gegenüber nicht "ehrlich", nicht authentisch ist. Wie schön, wenn wir uns wieder trauen, ehrlich zu uns selbst und zu unserem momentanen Gefühlszustand zu stehen und das Hier und Jetzt wahrzunehmen. Ich würde mich sehr freuen, wieder von Dir und Deinen Erlebnissen und Erkenntnissen zu hören - ich finde das sehr spannend :-).

Viele herzliche Grüße. Kelly

 
 
 
  Miriam schrieb am 19.05.2016  
Liebe Kelly,

vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort :)

Deine Erfahrungen mit Lilli kann ich nur bestätigen. Unser Pony ist ja nun auch seit er ein halbes Jahr alt war Teil unserer Familie und es ist so schön zu sehen wie sehr er dem Menschen zugetan ist, offen auf alles zugeht und nie was schlimmes erwartet.

Liebe Grüße
Miriam
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Miriam:

Hallo Miriam,

es ist toll, dass Du auch diese wunderbaren Erfahrungen machst :-).

Ich würde mich freuen, öfter von Dir und Eurem Pony zu hören :-).

Herzliche Grüße. Karin

 
 
 
  Margit schrieb am 04.04.2016  
Liebe Kelly,
nach vielem Grübeln habe ich sogar noch den Stall gewechselt. Endlich tolles Heu, kein knietiefer Matsch, artgerechte Futterzeiten. Mein Pony dankt es mir durch ein entspannteres Wesen und ich selbst bin auch ausgeglichener. Eine Sorge weniger im Leben... . Und in diesem winzigen Stall gibt es sogar liebe, verantwortungsbewusste Pferdemenschen!
Ich muss selbst misten und nutze das dazu, erstmal im Stall anzukommen. Den Reitplatz kann man je nach Wetter nicht immer verwenden - dann hab ich auch keinen Druck, immer was zu üben. Das tut gut :-)!
Der Auslauf ist übrigens unten Fleece-Gewebe, oben Sand drauf. Hält gut. Wäre vielleicht ein Tipp, weil Miriam gefragt hat. Allerdings muss man das Fleece immer mal wieder nähen.
Alles Liebe,
Margit
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Margit:

Hallo Margit,

ich freue mich sehr, wieder von Dir zu hören :-).

Danke, dass ich ein wenig Teil haben darf an Deinen pferdigen Erlebnissen und Entwicklungen - das bereitet mir große Freude :-).

Ja, der richtige Stall ist wirklich das Allerwichtigste für Pferd und Mensch. Es ist großartig, dass sich Dein Pony und Du im neuen Stall so sehr wohlfühlen. Alles andere ist erstmal Nebensache.

Der Reitplatz sollte nicht überbewertet werden, da hast Du Recht :-) - am Wichtigsten sind doch die gemeinsamen Spaziergänge in freier Natur mit dem Pferd. Momentan ist bei uns herrliches Frühlingswetter und die Spaziergänge und Ausritte bei Vogelgezwitscher sind ein wahrer Genuss :-).

Ich wünsche Dir und Deiner Fellnase weiterhin alles Gute und ich würde mich sehr freuen, wieder von Euch zu hören :-).

Liebe Frühlingsgrüße. Kelly

 
 
 
  Miriam schrieb am 31.03.2016  
Liebe Kelly,

nach längerer Zeit schaue ich mal wieder bei dir vorbei und sehe, dass du Zuwachs hast. Herzlichen Glückwunsch zu der jungen Dame. Deine Lilly ist ja wirklich eine Hübsche.
Wir wollen nun unseren kleinen Ponymann auch bald am Haus halten. Zusammen mit zwei weiteren Ponydamen.
Ich hätte ein paar Fragen zu eurem Paddock.
Wie groß ist der denn?
Was habt ihr für Matten verwendet?
Ihr habt noch eine Sandschicht drauf gemacht. Ich habe gelesen, dass dann das Wasser nicht mehr ordentlich abläuft. Ist das bei euch auch so?
Was haben die Matten denn gekostet?
Sorry für die vielen Fragen.
Viele Grüße
Miriam
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Miriam:

Hallo Miriam,

schön wieder von Dir zu hören - das ist ja wirklich sehr lange her :-).

Unsere Lilly ist wirklich ein Sonnenschein, gleichzeitig aber auch ein Wirbelwind :-). Es ist wundervoll ein Pferd von jungen Jahren an begleiten zu dürfen. Alles ist so unkompliziert, wenn das Pferd nicht von negativen Erfahrungen geprägt ist und daher offen ist für Neues.

Es ist toll, dass Ihr Eure Ponys bald bei Euch zu Hause haben werdet. Ich würde es nicht mehr anders haben wollen. Auch wenn es oft viel Arbeit und viel Zeit kostet.

Für unseren Paddock haben wir Matten von Novus HM verwendet. Drunter ist ein Unterbau mit Vlies - Mineralbeton - Splitt. Bei der Vorbereitung des Unterbodens wurde auf ein leichtes Gefälle geachtet und am unteren Rand eine Drainage eingefügt. Wir haben fast alles in schweißtreibender Handarbeit erledigt, weil Baggerstunden sehr teuer sind. Die Bilderserie zu unserem Stall- und Paddockbau findet Du hier: Stallbau in Ecklend - bitte unten einfach auf den Pfeil rechts klicken um zur nächsten Bildergalerie zu gelangen :-).

Bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit den Matten und dem Paddock. Das Wasser läuft gut ab und auch sonst ist der Paddock einwandfrei. Die Größe beträgt leider nur 15x15m, aber mehr konnten wir unserer Haushaltskasse beim besten Willen nicht zumuten. Allerdings lohnt sich diese Investition und die Arbeit wirklich, ich habe es nicht bereut - im Gegenteil, ich erfreue mich immer wieder aufs Neue an dem guten Paddockboden. Was wir jedes Jahr machen, ist Sand erneuern. Die Pinkelstellen schaufeln wir aus und geben neuen Sand nach. Das ist jedes Jahr etwa ein LKW voller Sand und mindestens ein ganzes Wochenende Schaufelarbeit (positiv ausgedrückt: Gymnastik bei frischer Luft :-)). Aber der Paddock soll ja noch länger schön bleiben, dann muss er auch gepflegt werden :-).

Im Winter ist der Paddockboden jedoch leider gefroren. Wir haben es dieses Jahr mit Magnesium probiert, aber das war leider nicht zufriedenstellend. Falls Jemand diesbezüglich einen Rat hat, bitte her damit :-).

Vielleicht magst Du ja mal über Euren Stallbau berichten, ich würde mich freuen :-).

Herzliche Grüße und alles Gute. Kelly

 
 
 
  Frauke schrieb am 02.03.2016  
Hallo Kelly,
ich bin "zufällig" auf Deine Seite gestoßen. Ich habe noch nicht so ganz viel gelesen, aber ich bin schwer beeindruckt. Ich denke, ich bin auf dem gleichen Weg, aber noch weiter am Anfang... :-) So ist vieles nicht neu für mich was z.B. Führung und Vertrauen angeht, aber Deine Erläuterungen sind echt klasse und informativ. Die Bilder von Dir und Deinen Pferden schlagen Saiten in mir an. Ich glaub jetzt erkenne ich, an welcher Stelle es beim Thema Reiten bei mir hakt, bzw sehe ich jetzt, was ich eigentlich möchte! Also, los gehts :-)
Danke für Deine Zeit und Energie, die Du in dies Homepage gesteckt hast, ich glaube viele Pferde und Menschen verdanken Dir einiges!
Ganz liebe Grüße Frauke
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Frauke:

Liebe Frauke,

ich freue mich sehr über Deine herzlichen Zeilen. Deine Worte berühren mich sehr und sind mir eine großartige Motivation. DANKESCHÖN :-).

Ich wünsche Dir auf Deinem Weg von ganzem Herzen alles Gute.

Viele liebe Grüße. Kelly

 
 
 
  Margit schrieb am 28.01.2016  
Liebe Kelly,
ich wollte mich, einmal mehr, für deine schöne Seite bedanken. Viele Texte lese ich immer wieder, du hast mich nun schon etwa drei Jahre auf meinem Weg des Umdenkens und Umsattelns begleitet. Mein Pferdchen lässt auch Dank und Grüße ausrichten.
Ich schau sehr gern auf deine Reit- und Bodenarbeitsfotos und freue mich, dass es noch mehr Leute gibt, die mehr im Austausch mit ihrem Pferd als nach einer Reitweise oder Methode arbeiten. Wenn man sie lässt, sind Pferde ja oft selbsterklärend.
Bei der Suche nach einem Trainer ist es dann allerdings oft schwer zu erklären, was man macht und sucht. Buchtipps werden gern angenommen, falls du welche hast, das sind ja Reitlehrer aus Papier.
Danke auch für deine schönen Zeilen zum positiven Denken. Leider neige ich dazu, von mir und meinem Pferd zu viel zu verlangen und bin dann mit allerlei unzufrieden. Dann sollte ich die Welt mit dem sonnigen Gemüt meines Pferdes sehen. Ich sehe den Matsch, den wir im Winter im Paddock haben und sie freut sich, dass sie nun endlich mal einen Pferdefreund zum Fellkraulen hat und nicht mehr abseits auf dem Pausenhof steht.
Alles Liebe und Gute,
M
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Margit:

Liebe Margit,

herzlichen Dank für Deine netten Worte. Ich freue mich sehr, dass Dir meine Webseite gefällt und dass ich Dich ein Stück auf Deinem Weg des Umdenkens begleiten darf - das bedeutet mir sehr viel.

Die Sache mit den Lehrern ist tatsächlich schwierig. Für mich ist es wichtig, immer auf mein Gefühl zu hören und mich nicht von "Methoden" beeinflussen zu lassen. Letztendlich ist es am Wichtigsten, dass sich Pferd und Mensch während der gemeinsam verbrachten Zeit wohl fühlen und diese Zeit genießen :-). Leider tappe ich auch oft genug in die "Erwartungs-" oder "Egofalle", ich glaube, das ist menschlich. Wir sollten dann nicht zu streng mit uns sein und uns loben, immerhin haben wir unseren "Fehler" bemerkt und sind bereit daraus zu lernen. Pferde sind uns auf dem Weg zu einer freien Persönlichkeit große Helfer, weil sie stets ehrlich und unverblümt auf unsere innere Haltung reagieren :-).

Mein Lieblingsbuch ist momtenan "Jeder Gedanke ist eine Kraft - durch positive innere Bilder im Einklang mit dem Pferd" von Nicole Künzel, das Buch bietet viele Anregungen, ich kann es sehr empfehlen. Weiterhin sehr empfehlenswert sind die Artikel von Babette und Tania unter www.wege-zum-pferd.de .

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute auf Deinem Weg.

Ich würde mich freuen, wieder einmal von Dir zu hören :-).

Viele liebe Grüße. Kelly

 
 
 
  Hannah Hannah schrieb am 13.12.2015  
Liebe Kelly,

ich hoffe es geht euch gut und ihr kommt gut über den bisher ja noch relativ milden Winter :)
Chana und ich verbringen im Moment viel Zeit mit Bodenarbeit und Spielen (z.B. mit den beiden Stallkatern, siehe Bild :D). Ihr Sattel (der baumlose Torsion) passt nicht mehr so gut, da sie an der Schulter aufgemuskelt hat. Daher habe ich einen Test mit einem Knetpad gemacht um den Druck festzustellen und er drückt tatsächlich an der Schulter. Ich versuche jetzt die Fork vorne rauszunehmen und erstmal mit etwas Weicherem auszustopfen und ein anderes Pad zum Polstern zu nehmen, um noch mehr Wirbelsäulenfreiheit zu erreichen. Mal schauen, ob das klappt. Auf Dauer muss wahrscheinlich ein anderer Sattel her, aber im Moment kann ich mir keinen teuren Sattel leisten. Da ist Kreativität gefragt :)
Wie läuft es bei dir und Lilly? Gibt es Neuigkeiten?

Ganz liebe Grüße und schonmal frohe Weihnachtstage dir und deinen Lieben!

Hannah
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Hannah:

Liebe Hannah,

vielen Dank für Deine Zeilen und das supersüße Foto. Ich freue mich sehr wieder von Euch zu lesen -- und zu erfahren, dass es Euch gut geht :-). Das Foto ist wunderschön, die Katzen scheinen keinerlei Angst vor Chana zu haben :-). Unsere Samtpfoten machen meistens einen großen Bogen um die Fellnasen.

Es ist großartig, dass Du auch so ein Bodenarbeitsfan bist :-). Mit Lilly -und natürlich auch mit Lea und Smokey- mache ich regelmäßig spielerische und kreative Bodenarbeit und es macht allen sehr viel Freude. Ich werde mal wieder Bilder veröffentlichen, wenn ich Zeit habe :-).

Ich denke, es ist völlig ok, wenn Du anstatt der Fork etwas Weiches für den Vorderzwiesel des Sattels verwendest. Bei den baumlosen Sätteln ist die Wirbelsäulenfreiheit lange nicht so erheblich wie für starre Baumsättel. Meinen No-Name-Baumlossattel habe ich größtenteils komplett ohne Fork und Cantle geritten, beides habe ich lediglich mit Handtüchern ausgestopft. Für Lilly habe ich mir einen Trekker True Talent (Marke Flexible Saddles) gebraucht gekauft. Der Sattel ist zwar optisch nicht gerade mein Fall, aber ansonsten sehr zu emfpfehlen. Die Verstellmöglichkeiten sind nahezu unendlich und auf sämtliche Pferderücken und Reiterpopos einzustellen. Die Qualität ist einigermaßen hochwertig und die Verarbeitung einwandfrei - ich bin damit sehr zufrieden.

Bei Lillys Bodenarbeitsübungen baue ich immer auch Vorbereitungen zur Hilfengebung vom Rücken aus ein - auch in Verbindung mit Stimmsignalen. Das klappt hervorragend. Die paar Male, die ich bisher kurzzeitig auf Lillys Rücken saß, liefen bestens. Lilly konnte die meisten Hilfen auf Anhieb umsetzen. Es macht große Freude, mit Lilly zusammen neue Erfahrungen zu sammeln :-).

Natürlich werden Lea und Smokey auch nicht vernachlässigt :-). Smokey und ich arbeiten derzeit wieder vermehrt an den Seitengängen, es bereitet ihm viel Freude und macht seine Bewegungen geschmeidig und seinen Körper beweglich und elastisch. Mit Lea habe ich momentan Übungen, die Körperspannung fördern auf dem Programm. Bei ihr lässt seit einiger Zeit (mit dem Alter?) leider deutlich die Körperspannung nach, deshalb sind versammelnde (Bodenarbeits-)Übungen für sie sehr förderlich und nebenbei ein gutes Training für ihr Selbstvertrauen und ihren Ausdruck. Teilweise drängt sie direkt zu den Lektionen, sie kommt mir auf der Koppel entgegen, steigt und fordert mich zum Mittun auf :-). Das sind für mich die schönsten Geschenke im Zusammensein mit meinen Pferden.

Ich würde mich sehr freuen, wieder von Dir und Deiner lieben Chana zu hören. Ich wünsche Euch weiterhin eine wundervolle gemeinsame Zeit :-).

Viele herzliche Grüße und alles Gute. Kelly

 
 
 
  Mone schrieb am 21.11.2015  
Hallo Kelly, ich wollte dir nach langer Zeit mal wieder liebe Grüße hinterlassen.. nach wie vor ist es deine Seite, deine Worte... die mich immer wieder aus dem Tief holen und mir Mut geben weiter nach dem Heiligen Grahl zu suchen... Ich denke du weißt was ich meine. Da ich nicht gut reite, dazu durch meine Reitunfälle sehr ängstlich bin, ist es umso schwerer meinen Weg zu finden, aber ich werde ihn finden, egal wie lange es dauert... Ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann einen Reitlehrer zu finden, der so fühlt wie ich und entsprechend unterrichtet... Im übrigen habe ich dieses Jahr zum überwintern ein paar Igelecken auf dem Grundstück geschaffen... Zwinker, zwinker... Kelly, fühl dich unbekannter Weise umarmt... Herzliche Grüße an deine Familie und schön, dass du so bist wie du bist...
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Mone:

Liebe Mone,

Deine Worte berühren mich sehr und geben mir Kraft und Zuversicht. Vielen herzlichen Dank! Es ist großartig, dass es Menschen wie Dich gibt.

Die Suche nach einem pferdefreundlichen Reitlehrer ist nicht einfach. Leider spreche ich da aus Erfahrung. Zum Glück gibt es so viele wundervolle Dinge, die wir mit unseren Pferden unternehmen können, dass das Reiten für mich nicht im Mittelpunkt steht :-). Im Allgemeinen kann ich den inneren Weg zu den Pferden tatsächlich als eine Art Suche nach dem heiligen Grahl bezeichnen... auch ich bin immer noch und immer wieder Suchende. Und die besten Antworten auf meine Fragen finde ich meistens bei den Pferden selbst :-). Und wir dürfen nie vergessen: der Weg ist das Ziel :-)!

Dass Du in Deinem Garten Igelquartiere geschaffen hast, freut mich ganz besonders :-). Die liebenswerten Stachelritter sind auf uns Gartenbesitzer angewiesen, da in der freien Feldflur auf Grund intensiver Land- und Forstwirtschaft kaum mehr Lebensraum für den Igel und andere Tiere übrig bleibt. Toll, dass Du unseren stacheligen Gartenmitbewohnern hilfst :-).

Ich umarme Dich ganz herzlich aus der Ferne :-).

Viele liebe Grüße. Kelly

 
 
 
  Nadine schrieb am 09.11.2015  
Hallo Kelly,
ich habe eine ältere Warmblutstute. Sie ist sehr umgänglich und menschenbezogen. Im alten Stall stand sie tagüber draußen in einer Sutenherde und nachts in der Box.
Im neuen Stall können die Pferde auch raus, allerdings hat jedes Pferd eine eigene Koppel. Die Koppeln sind alle nebeneinander, so dass sich die Pferde sehen können, aber durch einen Zaun getrennt sind. Sinn ist es das Verletzungsrisiko zu minimieren. 😔
Im Frühjahr ging alles gut. Meine Stute hat sich auf die Koppel bringen lassen, hat gegrast und ist, wenn man sie gerufen hat zum Koppeltor gekommen.
Jetzt zu meinem Problem. Mit den wärmeren Temperaturen und den Fliegen ist meine Stute auf die Idee gekommen, dass sie nicht mehr auf der Koppel bleiben möchte. An einem Tag im Sommer hat meine Stute angefangen im Schritt am Koppelzaun vorne am Tor hin und her zu laufen. Der Stallbesitzer hat gedacht, dass sie eventuell eine Kolik haben könnte und hat sie in die Box gestellt. In der Box war sie sofort ruhig, und hat angefangen Heu zu fressen. Das Verhalten von meiner Stute wurde immer schlimmer. Wenn sie nicht reingeholt wurde, hat sich meine Stute immer mehr aufgeregt, ist am Koppelzaun immer hin und her getrabt und schließlich hin und her galoppiert, was dazu geführt hat, dass sie klatsch nass von der Koppel gekommen ist. Wenn kein Strom auf dem Zaun war, ist sie auch des öffteren durch den Zaun gegangen. Die Pferde auf den Nachbarkoppeln sind ruhig geblieben. Der Stallbesitzer wollte sie schließlich morgens nicht mehr mit raus stellen.
Jetzt stelle ich sie immer mal wieder raus, wenn ich im Stall bin. Mal geht es gut und mal auch wieder nicht. Auffällig ist aber, dass meine Stute sofort ruhig ist, wenn ich sie am Strick habe, und fängt an am Strick zu grasen.
Hast Du eventuell eine Idee wie ich meine Stute wieder an die Koppel gewöhnen kann? Jetzt im Herbst sind ja auch nur noch wenige Fliegen da. Bei Nieselregen und überhaupt keinen Fliegen steht sie mitlerweile ruhig auf der Koppel.
LG Nadine
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Nadine:

Hallo Nadine,

vielen Dank für Deinen Eintrag.

Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall den Stall wechseln. Einzelhaltung ist nicht artgerecht für das Sozial- und Familientier Pferd und führt zu Verhaltensstörungen - das kannst Du in jeder vernüftigen Literatur über das Wesen Pferd nachlesen. Pferde sind soziale Wesen, die Sozialkontakt und soziale Interaktion mit Artgenossen brauchen, um geistig-seelisch sowie körperlich gesund zu bleiben. Ich bin mir sicher, dass das auffällige Verhalten Deiner Stute aufhört, sobald sie in einem pferdegerechten, gut organisierten Stall mit Möglichkeiten zum sozialen Austausch mit Artgenossen untergebracht wird.

Viele Grüße. Kelly

 
 
 
  Daniela schrieb am 10.10.2015  
Liebe Kelly,
wir haben seit Mittwoch einen 2 Jahre alten Quarterhengst. Er steht zusammen mit unserem 24 Jahre alten WB-Wallach zusammen und es klappt ganz hervorragend. Die beiden haben eine riesige Box mit Paddock und tgl. mehrere Stunden Koppelgang. Außerdem haben wir noch einen 8 Jahre alten Hafi-Wallach und meine 30 Jahre alte Ponystute. Diese beiden stehen auch zusammen in einem Laufstall. Wir wohnen direkt bei den Pferden. Wir haben nun schon zwei Mal versucht den Hafi auch zu den beiden anderen Männern zu stellen. Das Pony steht auch gerne alleine mit Sichtkontakt zu den anderen. Der kleine Hengst kann den Hafi offenbar nicht leiden. Er zwickt und besteigt ihn ununterbrochen, d.h. er beißt ihn in den Mähnen kamm und in die Vorderbeine. Der Hafi schreit, wehrt sich aber nicht wirklich heftig. Wir haben die beiden dann wieder getrennt um ernstere Verletzungen zu vermeiden. Wir wissen nun nicht ob das ganze noch Spiel oder schon Ernst ist. Liegt es daran dass der Hafi mit einer Stute zusammensteht ? Oder stimmt die Chemie einfach nicht ? Auf längere Sicht gesehen muss er sich mit dem Hafi anfreunden, der der WB-Wallach mit 24 auch schon alt ist und der Hafi mit 8 wohl der der am Ende übrig bleiben wird. Wir würden den KLeinen gerne noch eine Weile Hengst lassen wegen der Entwicklung. Vom Umgang her ist er total problemlos. Vielleicht hast du einen Tip für uns. LG Daniela
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Daniela:

Hallo Daniela,

leider kann ich die Situation aus der Ferne nicht beurteilen.

Viele Grüße und alles Gute. Kelly

 
 
 
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