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  Hannah Hannah schrieb am 28.04.2014  
Liebe Kelly,

ich verfolge deine Webseite jetzt schon einige Jahre und bin immer noch begeistert :) Deshalb wollte ich einfach nochmal ein paar Grüße da lassen!
Gerade habe ich die Einträge aus deinem Tagebuch zum Motorradunfall deines Vaters gelesen. Ich arbeite selbst als Neuropsychologin in einer Reha-Geriatrie und habe daher mit vielen Patienten zu tun, die nach Schlaganfällen oder Stürzen kognitive Einschränkungen zeigen. Daher finde ich es besonders klasse, dass ihr euren Vater mit so vielen positiven Gedanken und Taten auf seinem Weg zurück ins Leben begleitet! Ich merke bei meiner Arbeit immer wieder, wie wichtig die Unterstützung der Angehörigen für die Betroffenen ist und wie viel eine positive Einstellung ausmacht. Großes Lob und hohe Anerkennung, dass ihr trotz der großen Belastung nicht aufgegeben habt! :)

Viele liebe Grüße von meiner kleinen Chana und mir,

Hannah
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Hannah:

Liebe Hannah,

vielen Dank für Deine netten Worte und das wunderschöne Foto. Ich freue mich sehr, dass Du schon lange Gast auf meinPferdetraum bist und dass Du uns immer wieder besuchen kommst (obwohl ich seit fast 3 Jahren kaum mehr Zeit habe, neue Texte und Fotos zu veröffentlichen - ich hoffe, das wird in nächster Zeit wieder besser). Herzlichen Dank für Dein liebes Lob und Deine Grüße, ich freue mich darüber sehr.

Deine Worte über meinen Vater und den Unfall berühren mich sehr. Es tut gut, von Dir als Fachfrau zu hören, dass wir auf einem guten Weg sind. DANKESCHÖN von Herzen für Deine Zeilen. Mein Vater ist ab 29.04.14 auf weiterführender Reha in Augsburg. Ich bin sehr froh, dass die Reha genehmigt wurde, es war ein ziemlicher Kampf mit den Zahlungsträgern. Die Reha wird 6-9 Monate dauern und dann ist Papa hoffentlich wieder ganz fit. Er hofft es jedenfalls sehr, denn er möchte unbedingt wieder Motorradfahren dürfen und natürlich wieder zurück an seinen Arbeitsplatz. Mal sehen, wie sich das alles entwickelt - ich werde auf jeden Fall wieder Auszüge aus meinem Tagebuch, die die Reha betreffen veröffentlichen.

Nochmal vielen Dank für Deinen Eintrag :-)!

Liebe Grüße und alles, alles Gute für Dich und Deine Chana. Kelly

 
 
 
  Miriam Miriam schrieb am 23.04.2014  
Hallo liebe Kelly,

vielen Dank für deine Ratschläge. Wahrscheinlich habe ich das Thema mit der Stange einfach unterschätzt. Wir arbeiten jetzt erst einmal daran, dass er alle vier Beine auf Gertenzeichen hin hochheben kann. Außerdem mache ich TTouches mit ihm. Diese scheint er allerdings nicht besonders zu genießen. Er ist dabei sehr zappelig und mag gar nicht stillstehen. Aber vielleicht wird das besser, wenn er sich daran gewöhnt hat.

Liebe Grüße
Miriam
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Miriam:

Hallo liebe Miriam,

vielen Dank für Deine Zeilen und das supertolle Foto :-).

Es ist großartig, dass Du das Stangentreten langsam angehen möchtest und Deinem Pferd Zeit geben willst. Ich halte es für sehr wichtig, dass das Pferd von der Übung Stangentreten dahingehend profitiert, dass es Körpergefühl, Wahrnehmung und Koordination schult - und das braucht Zeit und Geduld. Nur dann ist diese Übung - meiner Meinung nach - sinnvoll :-).

Es gibt viele verschiedene TTouches, vielleicht solltest Du einfach ausprobieren, was Deiner Fellnase zusagt und an welchen Körperstellen er die Berührungen besonders genießt. Auch mit der Intensität der TTouches kannst Du experimentieren, manche Pferde mögen eher leichte Touches, andere Pferde genießen deutlichere Berührungen.

Ich wünsche Dir und Deiner Fellnase weiterhin viel Freude.

Viele herzliche Grüße. Kelly

 
 
 
  Sina schrieb am 19.04.2014  
Hallo liebe Kelly,

mir schwirren gerade ein paar Fragen im Kopf herum und da ich deine Antworten immer sehr hilfreich finde, dachte ich mir, ich könnte dich ja mal fragen. Ich hoffe, es ist ok wenn ich dir Fragen einfach so „dahin werfe“ ;-).

Was hältst du von baumlosen Sätteln? Was hast du für einen Sattel?
Ich habe zwar schon viele Buchtipps auf deiner Webseite gesehen, aber kannst du mir eine „Einstiegslektüre“ empfehlen? Ich reite zwar jetzt schon seit 8 Jahren, habe bisher aber nur Bücher über Haltung, Fütterung und Bodenarbeit gelesen.
Hast du Linktipps zum Thema „gutes und gesundes Reiten“?
Gymnastizierung von Gangpferden?
Reiten ohne Sattel? Mit Halsring?

Ich weiß gerade nicht mehr Fragen, aber ich würde mich gerne mehr mit gesundem Reiten beschäftigen und mehr darüber erfahren :-).

Alles Liebe, Sina
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Sina:

Liebe Sina,

ich freue mich über Deine interessanten Fragen :-). Es ist toll, dass Du Dich mit dem Thema "gesundes" Reiten auseinander setzen möchtest.

Über Sättel habe ich unter Verschiedene Themen - Erlebnisse, Erfahrungen, Erkenntnisse einen Erfahrungsbericht geschrieben. Das war allerdings bereits 2008. Baumlose Sättel sind meiner Meinung nach auf jeden Fall eine sinnvolle Alternative zum Sattel mit Baum. Welcher Sattel für welches Pferd der Bessere ist muss individuell entschieden werden und sollte auf jeden Fall von einem Fachmann geprüft werden.

Sehr gute Bücher über Reiten sind "Reiten aus der Körpermitte" von Sally Swift sowie die Bücher von Eckart Meyners. Desweiteren möchte ich Dir empfehlen, Dich mit Pferdeanatomie und Bewegungsmechanik auseinander zu setzen, damit Du beurteilen lernst, wann sich ein Pferd anatomisch richtig bewegt und wann nicht. Über Pferdeanatomie findest Du viel im www und auch einige Bücher, die alle empfehlenswert sind gibt es auf dem Markt.

Eine meiner Lieblingswebseiten rund um pferdegemäßen Reiten und ebensolchen Umgang ist: www.Wege-zum-Pferd.de . Klicke dort einfach auf "Inhalt" - da bekommst Du einen Überblick über die vielen interessanten Artikel. Du findest dort auch viele, viele Texte zum anatomisch korrekten Reiten und darüber wann sich ein Pferd im Einklang mit seinem Körper und seiner Psyche bewegt :-).

Auch sehr empfehlenswert ist die Webseite www.Pferdewissen.ch

Zur Gymnastizierung von Gangpferden kann ich aus Erfahrung sagen, dass Gangpferde genauso gymnastiziert werden sollten wie alle anderen Pferde auch.

Zum Reiten ohne Sattel oder mit Halsring kenne ich keine spezielle Lektüre, die empfehlenswert ist. Ich denke, diese Dinge entwickeln sich von selbst, sobald sich die Kommunikation und das Verständnis zwischen Mensch und Pferd verbessern.

Viel Freude beim Schmökern und Entdecken. Kelly

 
 
 
  Sabine Sabine schrieb am 28.03.2014  
Liebe Kelly, ich habe mir deinen Rat sehr zu Herzen genommen. Es hat nicht lange gedauert und uns würde ein kleiner Stall zur Selbstversorgung angeboten. Seit Februar ist la Vita nun in ihrem Stall . Sie hat noch einen sehr lieben Wallach zur Gesellschaft bekommen. Seid dem ist sie wie ausgewechselt . Auch für uns ist diese Entscheidung derart positiv, wir genießen jetzt jede Sekunde mit unseren Pferden. Wir sind sogar schon einige Male ausgeritten. Vielen Dank nochmal für deine Tipps. Viele liebe Grüße Sabine mit La Vita und Thommy
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Sabine:

Liebe Sabine,

vielen herzlichen Dank für Deine positive Rückmeldung und das lustige Foto :-).

Ich freue mich sehr, dass Du einen geeigneten Stall für Deine La Vita gefunden hast. Es ist großartig, dass Du Dir so viele Gedanken um das Wohlbefinden Deiner Fellnasen machst – sie werden es Dir mit Gesundheit, Ausgeglichenheit und Kooperationsbereitschaft danken :-).

Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute für Euren weiteren gemeinsamen Weg.

Viele liebe Frühlingsgrüße. Kelly

 
 
 
  Miriam schrieb am 05.03.2014  
Hallo liebe Kelly,

es freut mich zu lesen, dass es deinem Vater besser geht. Ich wünsche euch weiter viel Kraft und guten Zusammenhalt.

Ich hätte dieses Mal wieder eine Frage an dich. Mein Pony wird von mir ausschließlich durch positive Bestärkung trainiert. Er hat auch sehr viel Spaß am Training und kommt sofort ans Tor, wenn ich etwas mit ihm unternehmen will. Momentan bin ich gerade dabei ihm beizubringen über eine Stange zu gehen. Mit den Vorderbeinen macht er das auch wirklich schön und konzentriert. Er hat mittlerweile den Kopf dabei schön gesenkt und hebt die Vorderbeine auch richtig hoch. Allerdings scheint er die Hinterbeine immer zu vergessen. Sobald er mit den Vorderbeinen drüber ist, schaut er nach vorne und stößt jedes Mal mit den Hinterbeinen an die Stange. Wie kann ich denn erreichen, dass er sich auch bei den Hinterbeinen noch konzentriert und diese nicht vergisst? Kannst du mir da einen Rat geben wie du das bei deinen Pferden geschafft hast? Auf den Bildern sieht man ja, dass die Beiden das wirklich schön machen.

Vielen Dank und ganz viele Grüße
Miriam
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Miriam:

Liebe Miriam,

schön, wieder von Dir zu hören. Ich freue mich sehr, dass Du Dein Pferd auf positive Art beschäftigst und dass sich Dein Pferd so sehr auf die gemeinsame Zeit mit Dir freut.

Die Hinterbeine sind für manche Pferde wirklich wie ein „toter Winkel“. Sie benötigen Hilfe, um ihren Körper besonders in dieser Region fühlen zu lernen. Sehr gut zur Erlangung von Körpergefühl, sind TTouches nach Linda Tellington-Jones. Auch das Erarbeiten des Beinehebens auf Gertenberührung ist ein sinnvolles Mittel, um dem Pferd seine Beine bewusst zu machen und die Koordination und Bewegungsmotorik zu schulen. Wenn das Pferd gelernt hat, die Hinterbeine auf Berührung zu heben, hat es gute Voraussetzungen, um die Koordination der Hinterbeine über eine Stange zu bewältigen. Sinnvoll ist auch mit Vor- und Hinterbeinen einzeln über die Stange zu treten, also über der Stange stehen zu bleiben und dann die Hinterbeine einzeln zum Übertreten der Stange zu berühren und so dem Pferd bei der Bewusstmachung der einzelnen Beine zu helfen. Fördernd kann es als Vorübung auch sein, die Beine des Pferdes bewusst zu stellen, z.B. mit der Reifenübung. In jedem Fall ist das Bewusstmachen des eigenen Körpers für jedes Pferd ein Gewinn in Sachen Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Geschicklichkeit, gleichzeitig wird das Vertrauen und die Beziehung zum Menschen vertieft. Es lohnt sich also immer, mit dem Pferd Körpergefühl zu erarbeiten :-). Ich wünsche Dir viel Erfolg und Dir und Deinem Pferd weiterhin viel Spaß bei den gemeinsamen Unternehmungen. Vielleicht magst Du mir über Eure Fortschritte berichten, ich würde mich freuen :-).

Sonnige Grüße. Kelly

 
 
 
  Sabine schrieb am 27.02.2014  
Liebe Kelly,

ich habe Dir vor einiger Zeit schon einmal geschrieben und vielen Dank noch einmal für Deine ausführliche Antwort. Ich habe einen fast 5-jährigen Wallach der im Umgang sehr lieb ist und jetzt langsam angeritten wird. Leider haben wir keine Halle und der Außenplatz steht bei den Witterungsverhältnissen oft unter Wasser.

Ich versuche so gut es geht Abwechslung zu bieten gehe oft mit ihm spazieren, mache Schrecktraining, spiele mit ihm etc.. Zwei kleine Probleme hätten wir und vielleicht weisst Du Rat. Zum einen schnappt er sehr häufig, was manchmal ziemlich nervt und er hat des öfteren beim spazieren gehen "Schleuderattacken" mit dem Kopf und wenn man nicht aufpasst, bekommt man eine Kopfnuss mit einer anschl. dicken Beule. Ich versuche schon immer aufzupassen, dass ich beim Ansatz anzuschleudern scharf nein sage und ihn lobe wenn keine kommt, aber das klappt nicht immer. Ich vermute auch, dass er einfach zu viel Energie hat und nicht weiss wohin damit? Es kommt mir so vor als würde er sagen, yipiihh, wir sind draussen, lass uns loslegen... er steht im Offenstall, aber wenns sehr rutschig ist, bewegen sie sich auch nicht sehr viel.


Liebe Grüße
Sabine
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Sabine:

Hallo liebe Sabine,

ich freue mich sehr, wieder von Dir zu hören.

Es ist großartig, dass Du Deinen Wallach so kreativ beschäftigst und einen so liebevollen Umgang mit ihm pflegst.
Das Kopfschleudern und Schnappen ist meistens eine Übersprunghandlung auf Grund aufgestauter Energie, wie Du schon richtig erkannt hast. Lea und Smokey zeigen dieses Kopfschleudern auch manchmal, besonders wenn sie sich auf Grund der Witterungsverhältnisse nicht wirklich auf dem Außenplatz austoben können. Die Situation ist also ähnlich wie bei Dir.
Wenn meine Pferde beim Führen sehr energiegeladen sind und Schleuder- und Schnappattacken zu erwarten sind, führe ich das Pferd seitlich auf Abstand. Es ist sehr sinnvoll, das Führen auf etwa eine Gertenlänge Abstand zu trainieren, denn dann läuft das Kopfschleudern des Pferdes ins Leere und auch das Schnappen erfolgt in die Luft. Somit besteht keine Gefahr für den Führenden und das Pferd kann seine überschwappende Energie ausleben. Nebenbei ist die Führposition seitlich auf Abstand sehr praktisch beim Klettern mit dem Pferd und in unwegsamem Gelände. Bei Übermutsausbrüchen in Form von Kopfschleudern kann es auch helfen, das Pferd abzulenken, also z.B. Volten gehen, Schlangenlinien, Anhalten+Rückwärts+Antreten, uvm. Aber bitte immer mit Sicherheitsabstand, denn vom Pferdekopf getroffen zu werden, kann für den Menschen unangenehm ausgehen.

Viele Grüße und weiterhin alles Gute und viel Freude mit Deinem Wallach. Kelly

 
 
 
  Sandra Sandra schrieb am 22.01.2014  
Liebe Kelly,

ich bin ganz zufällig auf deine Seite gestoßen. Im September 2013 habe ich mir nach Jahrzehnten den Traum eines eigenen Pferdes erfüllt. Ich möchte mein Pferd nicht konditionieren, sondern, einen genau wie du das so beeindruckend beschreibst, einen gleichberechtigten Partner an meiner Seite. Ich bin von deinen Beschreibungen und Berichten restlos begeistert! Vielleicht schreibst du mal selber ein Buch...

Liebe Grüße aus Österreich,
Sandra
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Sandra:

Liebe Sandra,

vielen Dank für Deine netten Worte und das wunderschöne Foto. Ich freue mich sehr, dass Du eine partnerschaftliche Beziehung mit Deinem Pferd anstrebst und dass Dir meine Berichte dafür vielleicht einige Anregungen geben :-).

Erst einmal gratuliere ich Dir ganz herzlich zum eigenen Pferd :-). Es ist großartig, dass du mit Deinem Pferd eine echte Freundschaft aufbauen möchtest - damit bist Du auf einem wundervollen Weg. Ich wünsche Dir auf dem gemeinsamen Weg mit Deinem Pferd alles erdenklich Gute. Schön, dass es Menschen auf der Seite der Pferde wie Dich gibt.

Herzliche Grüße. Kelly

 
 
 
  Simone schrieb am 09.01.2014  
Tolle Seite, finde deine Texte toll, vorallem der über den Menschen als "Führung" für das Pferd. Das ist das was ich schon lange denke, der Mensch muss sich ändern, allgemein, umdenken und sich weiterentwickeln. Dann klappt es in allen Bereichen!
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Simone:

Liebe Simone,

vielen Dank für Deine netten Worte. Ich freue mich sehr, dass auch Du zu den Menschen gehörst, die an sich selbst arbeiten, sich selbst hinterfragen und ggf. umdenken und neue Wege gehen, anstatt das Pferd manipulieren zu wollen. Eine großartige Einstellung :-)!

Viele Grüße und weiterhin alles Gute. Kelly

 
 
 
  Sabine Sabine schrieb am 02.01.2014  
Liebe Kelly,
ich war lange nicht auf Deiner Seite, da mein geliebter Wallach vor 3 Jahren starb und ich so lange brauchte, um es zu verarbeiten.Jetzt habe ich seit einem halben Jahr eine 3 jährige Stute, welche etwas lebendiger als mein Wallach ist.Bis her hatten wir auch keine Probleme, da wir vorsichtig mit Bodenarbeit begonnen haben, viel Spaziergänge gemacht haben und auch Spiele mit ihr spielen. Sie ist sehr gelehrig und auch nicht schreckhaft.Sie lebt in einer kleinen ruhigen Herde, ist im Sommer immer draussen, hat aber auch eine Box, wo sie bei Unwetter etc. dann ihren Platz hat. Wir kommen aus Norddeutschland und hier ist immer viel Wind und Regen. Seit Anfang Dezember mussten wir die Koppel schliessen und die Pferde auf ein großes Paddock stellen. Nachts werden die Pferde dann hereingeholt. Nun kommt das eigentlich Problem. Seit sie nicht mehr so viel draussen sein kann, hat sie angefangen zu beissen, beim Longieren zu blockieren (sie bleibt einfach stehen und geht keinen Millimeter vorwärts) und mit angelegten Ohren auf einen zuzuspringen.Auch das Hinterteil zu uns drehen und treten ist neu. Sie macht es mit uns allen,auch mit unserer Ausbilderin.Bisher haben wir sie weder angeschriehen, noch mit der Peitsche geschlagen oder sonstige derartige Dinge mit ihr gemacht. Wir bleiben beim Longieren ganz fest bei uns und nerven sie nur mit der Peitsche oder einem Strick solange, bis sie dann endlich losläuft. Sie erschrickt auch plötzlich vor jedem bisschen. Schmerzen oder ähnlich sind eigentlich auszuschliessen.Wenn wir den Druck erhöhen, wird es schlimmer, wenn wir ihn vermindern läuft sie gar nicht erst los. Ich weiß jetzt wirklich nicht mehr weiter. Sonst ist sie wirklich lieb und läuft hinter mir her wie ein Hund, wenn wir freie Bodenarbeit machen. Longieren war sonst auch kein Problem. Sie schnappt jetzt sogar nach uns, sobald wir sie am Strick führen.Das hat sie sonst nie gemacht.Ich freue mich über jeden kleinsten Hinweis von Dir, denn diese Stute ist uns sehr wertvoll. Liebe Grüße von Sabine und LaVita
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Sabine:

Liebe Sabine,

ich freue mich sehr von Dir zu hören. Ich hoffe, Du hast den Abschied von Deinem geliebten Wallach einigermaßen gut verarbeiten können und er wird Dir stets in liebevoller Erinnerung bleiben.

Es ist großartig, dass Du mit La Vita eine neue Begleiterin gefunden hast und dass Ihr Beide Euch so gut miteinander versteht. Die Frage zu den Problemen, hast Du Dir bereits selbst beantwortet: La Vita benötigt eine pferdegerechtere Unterbringung mit mehr Bewegung, um zu psychischer und körperlicher Losgelassenheit zu gelangen. Der Stall, den Du beschreibst hört sich wirklich gut an, aber für Deine La Vita ist diese Unterbringung offensichtlich mit zu wenig Bewegung verbunden. Kein noch so ausgeklügelstes Trainingsprogramm kann die freie Bewegung in der Herde ersetzen. Und nur ein Pferd, das seinen Bedürfnissen nach Bewegung und Sozialkontakt mit Artgenossen täglich nachkommen kann, wird ein kooperativer Partner sein können. Mit Druck und Einschüchterung kann man gar nichts erreichen. Auch die positive Bestärkung stößt an ihre Grenzen, wenn das Pferd nicht so gehalten wird, dass es seine artgemäßen Bedürfnisse ausleben kann. Auch wenn es schwierig ist, ich würde mich nach einem Stall oder einer Pferdehaltergemeinschaft umsehen, in welchem Deine Stute täglich Bewegung in einer harmonisch zusammengestellten Herde genießen kann. Wenn die Haltung Deines Pferdes optimiert wird, werden die Probleme, die Du beschreibst von selbst verschwinden, schlichtweg weil die Ursache beseitigt wurde. Ich kann Dir nur raten, das Problem an der Wurzel zu packen und ernsthaft nach einem pferdegerechten Zuhause für Deine La Vita zu suchen. Es ist sicher nicht leicht, einen Stall zu finden, in dem die Herde sinnvoll zusammengestellt ist und auch in der nassen Jahreszeit genug Weiden vorhanden sind, um die Pferde das ganze Jahr draußen zu halten, aber ich würde diese Suche beginnen und notfalls auch weitere Fahrstrecken zum Stall in Kauf nehmen. Als Dank bekommst Du ein zufriedenes, ausgeglichenes Pferd, das sich auf Deine Besuche und Eure gemeinsamen Unternehmungen freut.

Ich wünsche Dir und Deiner hübschen Fellnase alles erdenklich Gute auf Eurem gemeinsamen Weg.

Herzliche Grüße. Kelly

 
 
 
  Lisa schrieb am 30.12.2013  
Hallo Kelly,
mir gefällt deine Seite wirklich sehr!
Ich habe seit kurzem eine neue Reitbeteiligung. Ein 6 jähriger Mecklenburger Warmblut Wallach. Er ist wirklich sehr brav. Er steht mit seinem Mama zusammen auf einer Koppel. Momentan mache ich Bodenarbeit um die Bindung zu stärken. Ich habe immer Leckerlies in meiner Beuteltasche um meine Hüfte. Er trabt mir immer brav hinterher und wenn ich dann anhalte "verlangt" er ein Leckerlie. Er geht mir auch im Schritt hinterher aber an der Longe funktioniert es sogut wie garnicht. Er wurde als Fohlen so gut wie nie longiert und ist nun sehr "ungewiss". Was wäre deine Meinung nach am besten? Wie führe ich ihn an die Longe ran? Und sollte ich ihm jedesmal dann ein Leckerlie geben?
Gruß, Lisa
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Lisa:

Hallo Lisa,

ich freue mich sehr, dass Dir meine Webseite gefällt.

Es ist großartig, dass Du Dich mit Deinem neuen RB-Pferd am Boden beschäftigst, damit Ihr Euch kennen lernen und auf pfergegemäße Art eine vertrauensvolle Bindung aufbauen könnt.

Zur Bodenarbeit und zum Longieren möchte ich Dir die Webseite von Babette und Tania www.Wege-zum-Pferd.de empfehlen. Babette und Tania haben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum pferdegerechten Longieren erarbeitet, diese findest Du hier www.longenkurs.de . Ich kann diesen Kurs sehr empfehlen, ebenfalls die Artikel auf www.Wege-zum-Pferd.de über Lernverhalten, Vertrauensaufbau und vieles mehr :-).

Herzliche Grüße und weiterhin viel Freude mit Deinem RB-Wallach. Kelly

 
 
 
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