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  Bisherige Meinungen und Erfahrungen: 
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  Julia - Apollo+Schecky schrieb am 09.08.2012  
Hallo liebe Kelly,
ein wundervolles, neues Zuhause habt ihr euch geschaffen. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Wie ich dir ja schon vor einiger Zeit mitgeteilt habe: Ich habe nun meinen Apollo und Schecky abgegeben. Die Vorbesitzerin von Apollo hat die Beiden zusammen genommen. Da, wo sie jetzt stehen, haben sie ein schönes Zuhause, eine große Weide und einen schönen Offenstall. Und sie haben jetzt 3 weitere Freunde.
Es geht ihnen gut dort. Deshalb kann ich mit gutem Gewissen sagen: es war die richtige Entscheidung. In gewissem Maß ist eine "Last" abgefallen. Ja, so ist es richtig. Jetzt kann ich mich voll und ganz um meine Kühe kümmern.
Es war eine sehr schöne Zeit mit den Beiden, die ich nicht vergessen werde.

Ich wünsch dir, liebe Kelly und deiner Familie, alles alles Gute und viel Schaffenskraft für eure Projekte.
Liebe Grüße
Julia aus Kegelheim
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Julia - Apollo+Schecky:

Hallo Julia,

was für eine Freude von Dir zu hören :-). Ich danke Dir für Deine lieben Wünsche!

Es ist großartig, dass Du für Apollo und Schecky einen guten Platz gefunden hast. Die Entscheidung Deine beiden Lieblinge an Jemanden abzugeben, der mehr Zeit für sie hat, ist sehr verantwortungsvoll – ganz großes Lob! Ich wünsche Dir alles Gute und mit Deiner Landwirtschaft weiterhin viel Erfolg.

Herzliche Grüße und eine Umarmung aus der Ferne. Kelly

 
 
 
  Luise schrieb am 04.08.2012  
Liebe Kelly!

danke, dass du so ausführlich auf meine Fragen etc. geantwortet hast!;-)
Ich habe mir Monty Roberts live heute auf youtube angeschaut und muss dir leider zustimmen. :(
Dass Roberts seine Pferde bei der Arbeit im Roundpen so respektlos behandelt, hat mich ziemlich erschrocken, da er in seinen Büchern stets die Gewalt zu Tieren abgelehnt, und die Freundschaft angepriesen hat. Außerdem bin ich der Meinung, dass Roberts viel besser angesehen wird, als er eigentlich ist.
Danke für deine Buchtipps!, das Buch „Die Psyche des Pferdes“ von Ulrike Thiel hatte ich mir schon länger ins Visier genommen:)...
In Zukunft mache ich mich dann wohl besser erstmal schlau:)
So weit, so gut und viele Grüße an Lea, Smokey und die anderen Vierbeiner!:)
LG Luise
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Luise:

Hallo Luise,

ich freue mich, dass Du so kritisch hinterfragst und bereit bist, Dich umfassend über die Psyche des Pferdes zu informieren :-). Schön, dass es Menschen wie Dich gibt, die es wirklich wissen wollen und sich nicht mit Scheinerfolgen zufrieden geben. Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Freude beim weiteren Entdecken und Erleben des wundervollen Lebewesen Pferd.

Herzliche Grüße. Kelly

 
 
 
  Luise schrieb am 31.07.2012  
Tut mir Leid, aber da gibt's noch was klar zustellen! :
MIt "wir" in der 14.Zeile meine ich "wird".
Und: Für ein Missverständnis könnte das sorgen:
" Bei seiner Arbeit wir das Pferd ihm untergeordnet, zwar wie in der natürlichen Herde, aber nicht gleichgestellt, was ich "gut" finde."

Es müsste heißen ", was ich nicht gut finde."

Ich finde nämlich NICHT gut, dass er die Pferde sich ihm NICHT gleichstellt!

Nochmals liebe Grüße
Lulu
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Luise:

Hallo Luise,

ich freue mich sehr, dass Du Dir so viele Gedanken um die Beziehung zu Pferden machst und dass Du Dir dazu auch verschiedene Literatur zu Gemüte führst. Besonders freut mich, dass Vertrauen und Respekt für Dich ganz wichtig sind. Ganz herzliches Lob!

Nun, das was Monty Roberts mit dem Join-up und dem Follow-up beschreibt, ist kein natürliches Herdenverhalten, schließlich gibt es in der Wildnis keinen Roundpen und es wird auch kein Pferd geritten oder muss sich satteln lassen. Wenn Du Monty Roberts einmal live erlebt hast, dann wird es Dir als Tierfreund grausen vor dem was er den Pferden antut. Die Pferde sind völlig fertig nach solchen Auftritten. Diese unwürdige, respektlose Behandlung von Pferden kann ich als Tierfreund nicht befürworten. Stattdessen muss ich mich in das Lebewesen Pferd hineinversetzen können, seine Sprache lernen und Verständnis für seine Bedürfnisse aufbringen.

Wenn Du Dich mit dem natürlichen Herdenverhalten von Pferden befassen möchtest, rate ich Dir zu Büchern von Biologen oder Ethologen, die das Verhalten der Pferde neutral beobachten und studieren. Vielleicht magst Du meinen Text „Dominanz & Co.“ unter ´Verschiedene Themen´ lesen, da habe ich einige wissenschaftliche Erkenntnisse verschiedener Biologen und Beobachter zusammengefasst. Pferde sind sehr harmoniebedürftige Wesen, wir müssen es nur schaffen, ihnen zuzuhören und eine gemeinsame Kommunikationsebene zu finden :-).

Ich möchte Dir weiterhin das Buch „Vertrauen statt Dominanz“ von Marlitt Wendt empfehlen, sowie das Buch „Die Psyche des Pferdes“ von Ulrike Thiel. Für die pferdegerechte Bodenarbeit sind die Bücher von Linda Tellington-Jones sehr hilfreich.

Ein Beruf mit Pferden: was sicherlich sehr interessant ist, ist Pferdegesundheit, z.B. Physiotherapie oder ähnliches. Oder Trainer, z.B. für gymnastisch wertvolles Reiten und/oder für pferdegerechte Ausbildung und Kommunikation.

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem weiteren Weg. Bleib neugierig und vertraue auf Dein Gefühl :-)!

Viele herzliche Grüße. Kelly

 
 
 
  Luise schrieb am 31.07.2012  
Ich bin's wieder!:))
Soeben habe ich deine Meinung zu Monty Roberts gelesen und war teils überrascht. (...)
Da ich ihn ja als mein persönliches Vorbild angegeben habe, will ich meine Beweggründe dafür genauer erklären!
Vorab: Ich besitze mehrere Bücher über ihn, seine Lebensgeschichte, seine Theorien und seine Arbeit mit den Pferden.
Also:
Ich finde es überaus vorbildlich, dass Roberts sich mehrere Jahre dafür Zeit nahm, das natürliche Herdenverhalten in freier Wildbahn zu analysieren und zu verarbeiten!
Das Join-up und follow-up, ist ja genau das Verhalten in der Herde! Der Mensch nimmt ja hierbei die leitende Führperson (Leitstute) ein, und das Pferd das untergeordnete Herdenmitglied.
Und hier wären wir schon an einem Punkt, an dem ich nicht mit ihm übereinstimme. Bei seiner Arbeit wir das Pferd ihm untergeordnet, zwar wie in der natürlichen Herde, aber nicht gleichgestellt, was ich "gut" finde.
Und das ist für mich auch ein Streitpunkt! : Sämtliche Erkläungen in Pferdebüchern fassen diese Kernaussage zusammen: Um eine vertrauensvolle, GLEICHGESTELLTE Beziehung zu erarbeiten, muss das Pferd die untergeordnete, den Menschen respektierende, Stellung einnehmen!
Jetzt frage ich dich:
Was denkst du darüber?

Im Übrigen erscheint mir das "Herumjagen", wie du es nennst, auch nicht besonders symphatisch.
Letzten Endes hat das Tier ja keine andere Möglichkeit, als sich dem Menschen zu unterwerfen, ABER, DER KNACKPUNKT IST JA: In der Herde ist es ja gerade SO!!
Aber mit dem Gleichstellen von Mensch und Tier für eine vertrauensvolle Freundschaft hat das wenig zu tun!

Tut mir Leid, wenn ich mich wiederhole, aber ich interessiere mich hier wirklich sehr für deine Meinung.

Eine Frage noch: Welchen beruf hast du erlernt?
Ich möchte mich später bei meiner Arbeit auch mit Pferden beschäftigen, weiß aber nicht, was ich studieren soll etc. !
:)
So weit, so gut und nochmals eine Entschuldigung für den langen Beitrag!
:))

Viele herzliche Grüße
Luise (Lulu)
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Luise:

siehe oben :-)
 
 
 
  Luise schrieb am 31.07.2012  
Liebe Kelly!

Als ich im Internet herumgestöbert habe, bin ich rein zufällig auf deine Homepage getroffen, und unglaublich positiv überrascht!!
Ich habe nämlich schon länger in meinem Freundeskreis und unter Ausbildern nach Leuten wie dich gesucht, nach Menschen, die die Pferde dem Menschen gleichstellen, denen Turniersiege nichts bedeuten, die für eine vertrauensvolle Beziehung zu den Tieren arbeiten, denen Feinheiten am Herzen liegen, die Pferde als ihre Freunde lieben!
Und hier wurde ich fündig!! :))
Ich reite seit 6 Jahren (werde 12) und, na ja! :
Als ich deine Texte gelesen und deine Fotos gesehen habe, dachte ich nur "Waow" !
Aber genug mit der Schwärmerei; was ich sagen will ist:
Ich denke genauso! =))
Und ich freue mich jedes Mal wenn ich auf solche Menschen treffe! :
Vor mehreren Jahren meine heutige beste Freundin, meine Reitlehrerin und tolle Freundin, vor einem knappen Jahr meine 3.Reitlehrerin! (...)
Vorbildlich finde ich auch: Michael Jung oder Ingrid Klimke, denn wenn die Menschen die Turnierreiterei schon nicht lassen können, sollte ihnen der Spaß und das Tuen ohne Zwang genauso wichtig sein wie den vorigen Genannten.
meine heutigen, persönlichen Vorbilder sind:
DU, MEINE JETZIGE REITLEHRERIN, MONTY ROBERTS, GaWaNi PONYBOY !

Das hört sich wahrscheinlich alles sehr "einschleimerisch" an und so, aber ich freue mich nur über diese Entdeckung!;))
Kennst du "meine Vorbilder" ? Würde mich echt interessieren...:)
Also nochmal ganz großes Lob an deine Einstellung und deine Homepage!!

Viele liebe Grüße
Luise
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Luise:

siehe oben :-)
 
 
 
  Sina schrieb am 10.07.2012  
Liebe Kelly!

Ich finde deine Homepage sehr schön und informativ. Ich hab schon so viel hier gelesen und so viel gelernt. Ich komme immer wieder gerne auf deine Homepage! Ich dachte immer 'Pferdeflüsterer', Horsemanship usw. wären das "Wahre". Durch deine Worte habe ich aber gelernt, dass es auch andere (bessere) Wege gibt mit Pferden umzugehen. Auf die Pferde hören, mit ihnen fühlen, positiv denken, Vertrauen statt Dominanz, ... all das hab ich durch dich und deine Texte hier neu kennengelernt. Vielen Dank dafür!

Desweiteren hab ich gelesen/gesehen, dass du auch Katzen hast und da deine Buchempfehlungen immer sehr gut sind, wollte ich fragen, ob du auch Bücher über Katzen empfehlen kannst? ;-)

Viele liebe Grüße
Sina
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Sina:

Liebe Sina,

Dankeschön für Deine netten Worte. Ich freue mich sehr, dass Du durch meine Texte zu neuen Ansichten im Umgang mit Pferden gefunden hast. Besonders freut mich, dass Du bereit bist, den Pferden zuzuhören und mit ihnen zu fühlen :-). Es gibt kein größeres Geschenk als das ehrliche Vertrauen eines Pferdes.

Das Buch von Marlitt Wendt „Wie Katzen ticken“ kann ich sehr empfehlen :-). Auf der Webseite von Marlitt www.cleverekatzen.de findest Du jede Menge weiterer toller Buchtipps für Katzen :-).

Noch ein Pferdebuchtipp am Rande: Mark Rashid „Der von den Pferden lernt“. Falls Du das Buch nicht ohnehin schon kennst :-). Rashid beschreibt in diesem Buch sehr anschaulich wie er durch sein Pferd Buck erkennt, das nicht er der Lehrer von Buck ist, sondern stattdessen sein Schüler, wenn er denn bereit ist, Buck´s Botschaften ernst zu nehmen. Rashid erzählt, wie das Zusammensein mit Buck sein ganzes Leben verändert. Sehr empfehlenswert :-).

Viele Grüße und alles Gute. Kelly

 
 
 
  Stephanie Reichert Stephanie Reichert schrieb am 08.07.2012  
Hallooooooooooooooo liebe Kelly!

Oh wie schön mal wieder etwas von Dir zu lesen! Ich freu mich sehr für Euch dass Ihr in Ecklend "angekommen" seid. Die Gegend ist ein Traum und um Deinen "Stall" beneide ich Dich ja sehr.

Und Familienzuwachs gab es auch wie ich gelesen habe, ein Hund! Ich möchte ohne Hund gar nicht mehr sein! Ich wünsche Euch noch so viel Freude mit Woody!

Die Bilder aus dem Tagebuch sind wunderschön, besonders das von Leon und Mara beim kuscheln.

Auch die Igelstation finde ich super. Ich staune immer wieder über Dein Engagement der Natur und ihren Lebewesen gegenüber. Über die Igelstation würde ich gerne mehr erfahren.

Smokey und Lea sehen sehr gut aus! Lea hat ein wenig abgespeckt, steht ihr prima!

Anbei ein nettes Bild. Na erkennst Du ihn? Der mittlerweile vierjährige Nysharmi hat sich prächtig entwickelt und wird nun langsam an seine künftige Aufgabe als Reitpferd herangeführt.

Ganz liebe Grüße...
Stephanie
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Stephanie Reichert:

Hallöchen liebe Stephanie,

ich freue mich riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesig von Dir zu hören! Danke für Deine lieben Worte :-).

Wir – also Christof und ich und unsere Vierbeinerfamilie - fühlen uns wirklich sehr wohl in Ecklend. Die Ruhe ist so herrlich, wir genießen unser Zuhause am Rande der Waldwildnis jeden Tag aufs Neue.

Unser Woody ist eine treue Seele. Der arme Kerl war Langzeitinsasse im Tierheim. Obwohl er nie Zuwendung erfahren durfte, wurde er innerhalb kürzester Zeit zum Traumhund. Er macht uns viel Freude und wir können uns nicht mehr vorstellen, einmal ohne ihn gewesen zu sein :-).

Über unsere Igelstation kannst Du hier Private Igelhilfe mehr erfahren.

Smokey und Lea gefällt es sehr gut im neuen Zuhause. Beiden geht es bestens. Lea schleppt zwar nach wie vor ihre gesundheitlichen „Altlasten“ mit sich herum, aber wie immer machen wir das Allerbeste draus :-).

Ich habe auf Deiner Webseite www.little-horseparadise.de gelesen, dass Naomi krank ist. Ich bin schwer betroffen, habe ich Euch Beide doch eine lange Zeit auf Eurem gemeinsamen Weg begleiten dürfen. Es beruhigt mich, dass es Naomi trotz anfänglich negativer Aussichten besser geht. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du jeden Augenblick mit Deiner Naomi genießen kannst und dass Du die Kraft hast, alles was das Schicksal für Euch bereit hält, kommen zu lassen wie es kommen mag. Durch meine chronisch kranke Lea habe ich gelernt, mich in vielerlei Hinsicht vom Strom des Lebens tragen zu lassen. Immer mit dem Gedanken, dankbar für das zu sein, was ich mit Lea erleben durfte und darf, dass es jederzeit zu Ende sein könnte und wir hätten nichts verpasst. Wann immer es schwierig wird, versuche ich an meiner Liebe festzuhalten, das gibt Kraft und Mut. Ich wünsche Dir mit Naomi die gleichen positiven Gedanken. Was auch passiert - Halt Dich an Deiner Liebe fest!

Aus Nysharmi ist ein prächtiges Pferd geworden. Ich bin begeistert. Wie schön, dass er eine so verantwortungsbewusste Pferdefrau an seiner Seite hat – sicherlich wird aus ihm ein toller Reitpartner :-).

Schön, dass Du mich nicht vergessen hast und Dich mal wieder gemeldet hast, obwohl wir schon so lange keinen Kontakt mehr hatten. Auch wenn ich momentan wenig Zeit am Computer verbringe, da Christof und ich -neben Arbeit und Tieren- voll mit den Renovierungsarbeiten am und ums Haus beschäftigt sind, werde gerne öfter mal wieder bei Dir vorbeischauen :-). Schön, dass es Menschen wie Dich gibt. Ich umarme Dich ganz herzlich aus der Ferne.

  Viele Grüße und alles, alles Gute. Kelly

 
 
 
  Nicole und Chakira (Nando) Nicole und Chakira (Nando) schrieb am 07.06.2012  
Hallo liebe Kelly,

jetzt wollte ich in Nandos Namen mich hier doch nochmal melden das hätte er bestimmt gewollt.
Mein kleiner musste nähmlich leider am 13.04.2012 von mir erlöst werden. Seine krankheit hatte leider endgültig die oberhand gewonnen und nach starker abmagerung, anfänglichem Nierenversagen und dem dritten Wurmbefall wollte ich ihm das ganze nicht weiter zumuten.
Sein Tod hatte mich aber wohl so stark mitgenommen das ich einen tag später einen schweren Autounfall hatte bei dem mein Wagen einen totalschaden erlitt. Somit hatte ich mein erstes Pferd und mein erstes Auto binnen von 24 Std. verloren. Dann kam eine zeit wo ich nicht mehr wollte wo mir alles egal wurde.

Aber irgendwann setzte der lebenswillen doch wieder ein. ich kaufte mir eine alte karre die völlig überteuert war und bekam kurz darauf von ullrich Kasselmann in einer Aktion von ARD und Thomas Gottschalk meine Chakira geschenkt. Auf dem Bild siehst du sie an dem Tag als ich überrascht wurde. Die kleine hilft mir gerade sehr über nandos Tod hinweg zu kommen auch wenn wir von ganz unten Anfangen müssen.

Nun lasse ich dir noch einen Lieben Gruß hier

Kira und Nicole
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Nicole und Chakira (Nando):

Liebe Nicole,

Deine Erzählung habe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen. Einerseits bin ich sehr traurig über Nando´s Abschied, andererseits freue ich mich sehr darüber, dass Du nun Kira an Deiner Seite hast. Ich hoffe, Du wirst Nando immer in Deinem Herzen behalten, er war ein ganz besonderes Pferd. Kira und Du, Ihr werdet sicherlich bald ein wundervolles Paar sein.

Herzliche Grüße und alles erdenklich Gute. Deine Kelly

 
 
 
  Nita schrieb am 22.05.2012  
Hallo Kelly,
ich bin nach reiflicher Überlegung und vielen Tränen mit meinem Pferd von meinem Offenstall für die nächsten 5 Monate in Boxenhaltung - mit leider nur gelegentlichem Koppelgang (war anders zugesagt)- gezogen, da es ihm im Offenstall körperlich sehr schlecht ging (viele bekannte Ursachen, die zum größten Teil leider nicht so schnell zu ändern sind (zuviel Gras, zuviel Griebelmückenn, Decke und Fliegenschutz geht nicht wegen zuvielen Bäumen,...:-(() Jetzt geht es ihm körperlich viel besser, aber ich komm garnicht damit klar, ihn in einer Gitterbox zu sehen. Zurück geht im Moment nicht weil ich Angst hab, daß er EMS, Sommerekzem oder Hufrehe bekommt und ich dafür erst eine ganze Menge in meinem Offenstall ändern muß und nur bedingt kann, da wir dort noch 2 weitere Pferde, aber nur einen Unterstand haben. Aber ich bekomme den Klos im Bauch nicht weg, wegen der Einzelhaft und dem Bewegungsmangel, die soooo schrecklich sind. Woanders hin? Dann muß er sich wieder umgewöhnen und er hat sich jetzt noch nicht richtig eingewöhnt:-( Außerdem wohin? Offenstall geht nicht und es gibt bei uns keine guten Ställe, wo Du nur für 5 oder 6 Monate hin kannst. Aus meinem selbstsicheren, ausgeglichenen Wallach ist im Moment ein unsicherer Kleber geworden, der körperlich topfit ist.
Wie schaffst Du es, jeden Tag aufs neue die negativen Gedanken, die einen manchmal des Nachtens überkommen am Morgen abzulegen und den Tag positiv zu beginnen auf wenn die Lebensangst manchmal soooo groß ist, daß man schon am Morgen heulen könnte und sich am liebsten verkriechen würde? Mein Pferd spürt diese "Angst/Zweifel" und das hindert ihn daran mir zu vertrauen, obwohl er mich im Moment mehr brauchen würde denn je. Er kann es nicht einordnen, spürt aber das etwas komisch und anders ist als an anderen Tagen - was wiederum mich daran hindert ihm dann zu vertrauen, weil er so verändert ist. Ein blöder Teufelskreis....viele solche Tage und ich hab Angst, daß unser mühevoll und langjährig aufgebautes Vertrauen komplett vor die Hunde geht:-((
Ich dank Dir für Deine tollen Berichte und immer wieder den Hinweiß zur Geduld!!! Ich werd Geduld mit ihm und mit mir haben und wieder viele Schritte zurück gehen und nochmal weiter vorne anfangen!
Ich denk, daß das im Moment der richtige Weg ist aber ich weiß einfach noch keine endgültige Lösung - körperlich Gesund und seelisch krank oder seelich gesund und körperlich krank - was ist besser???
Ich bewundere Deinen Mut immer weiter zu kämpfen und Deinen eigenen und für Dich richtigen Weg zu finden!!!! (Mein Text ist leider etwas lang geworden - sorry, aber wenn man mal am ausheulen ist...)Liebe Grüße und nochmal Danke für die wertvollen Tips und Meinungen!
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Nita:

Hallo Nita,

es ist wirklich nicht einfach, einen pferdegerechten Stall zu finden. Gerade Offenstallpensionshaltung wird in seltenen Fällen verantwortungsbewusst und planmäßig organisiert. Ich möchte Dir raten, Dich nach einem gut organisierten, pferdegerechten Offenstall umzusehen. Auch wenn dafür höhere Kosten oder ein weiterer Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen sind. Dein Pferd wird es Dir mit Gesundheit, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit danken. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Stallsuche und alles Gute für Dich und Deine Fellnase.

Herzliche Grüße. Kelly

PS. Das positive Denken ist auch für mich in verschiedenen Situationen immer wieder eine schwierige Herausforderung. Allerdings eine Herausforderung, die der Mühe wert ist :-).
 
 
 
  Daniela schrieb am 16.05.2012  
Wir haben vier Pferde, alle sind ziemlichn alt. Unser Selle Francais ist mit 21 der einzige der noch regelmäßig geritten wird. Vor einem Jahr haben wir eine 25 Jahre alte Quarterstute als Tierschutzfall übernommen, sie war schwerverletzt. Sie ist bedingt reitbar. Außerdem haben wir seit rund 12 Jahren eine Vollblutstute, ehemaliges Schlachtpferd. Sie musste in der Klinik operiert werden, ein Zahn kam rauß und die Kieferhöhle musste geöffnet werden. Kosten 3000 Euro. Es stellte sich heraus dass das Pferd zudem eine schwere Arthrose im Vorderbein hat und somit nicht mehr reitbar ist. Als letztes haben wir mein altes Pony, 27 Jahre alt. Es wird von meiner Tochter ab und zu etwas im SChritt bewegt. Fazit: Vier Pferde udn nur eins zum reiten.
Ein Tierarzt aus unserem Ort gab mir den Rat: Die ARthrosestute kostet nur Geld, also am besten einschläfern. Genauso den Quarter. Die anderen beiden würde er wohl behalten bis die auch nicht mehr geritten werden können.
Was gibt es nur für Menschen. Bei allen Pferden die wir übernommen haben haben wir auch eine Verantwortung für deren Leben übernommen. Mir ist es egal ob ich die Tiere reiten kann oder nicht. Was sind das nur für Menschen die ihre Pferde mit denen sie soo viele schöne STunden verlebt haben einfach töten lassen nur weil sie nicht mehr so können. Pfui Teufel !
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Daniela:

Hallo Daniela,

danke für Deine Worte. Es ist wundervoll, dass Ihr Euch so gut um Eure vierbeinigen Schützlinge kümmert. Leider ist es tatsächlich so, dass viele Pferde, wenn sie nicht mehr "nutzbar" sind, einfach "entsorgt" werden. Das ist sehr traurig und spricht nicht gerade für diese Menschen, die dadurch ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mitgeschöpfen nicht gerecht werden. Umso schöner, dass es Menschen wie Dich gibt, die Tiere als vollwertige, fühlende Lebewesen wahrnehmen und respektieren und alles für das Wohl ihrer vierbeinigen Familienmitglieder tun. Danke, dass ich Dich auf diesem Weg kennen lernen durfte :-).

Viele liebe Grüße und alles Gute. Kelly

 
 
 
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