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  Conny schrieb am 18.02.2011  
Hi Kelly,
ich hab mich total über deinen Besuch auf unserer HP gefreut - herzlichen Dank für deinen hinterlassenen Fingerabdruck. Ich wollte hier nur wieder mal kurz vorbeischauen, um zu sehen, was es Neues bei euch/in eurem neuen Zuhause gibt und bin über deinen Satz gestolpert:

Sich auf „etwas zubewegen“, etwas erreichen wollen hat eine ganz andere Motivationsgrundlage als sich von „etwas wegzubewegen“, etwas vermeiden wollen.

Wunderschön formuliert und kurz und bündig auf den Punkt gebracht! Diesen Satz würde ich bei Gelegenheit gerne zitieren wollen, wenn dir das Recht ist. Mehr braucht es nämlich gar nicht.

Es tut gut, immer wieder hierher zurückkehren zu können, um noch was dazuzulernen.

Ich wünsch dir eine schöne Zeit,
alles Liebe
Conny
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Conny:

Liebe Conny,

Ich freue mich sehr, dass Du uns besuchst. Vielen Dank für Deine netten Worte :-). Auf Deiner wunderbaren Webseite www.knopflochblume.jimdo.com gucke ich immer wieder gerne vorbei. Viele Deiner Erlebnisse kann ich gut mitfühlen. Wie schön, dass Du zu einem so harmonischen Weg mit Deiner Dinah gefunden hast :-).

Den Satz von mir `Sich auf „etwas zubewegen“, etwas erreichen wollen hat eine ganz andere Motivationsgrundlage als sich von „etwas wegzubewegen“, etwas vermeiden wollen.` kannst Du natürlich gerne als Zitat übernehmen – es ist mir eine Ehre :-).

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben weiterhin alles Gute und ich werde Deine tolle Homepage www.knopflochblume.jimdo.com , die ich auch allen meinen Besuchern ans Herz legen möchte, auf jeden Fall noch oft besuchen :-).

Sonnige Frühlingsgrüße. Kelly

 
 
 
  Nadja schrieb am 13.02.2011  
Hi Kelly,
ich bin auf deiner Seite gelandet, weil ich deinen Anti-Parelli-Beitrag in einem Forum gelesen habe. Ich bilde meine Pferde nach diesem System aus und war interessiert, was man denn dagegen haben könnte. Interessanterweise stimme ich in vielen Punkten mit dir überein, vor allem in jenen, die die Persönlichkeit des Pferdemenschen betreffen. Eine bestimmte Technik, sei es joinup oder die Parelli-Levels, macht dich sicher nicht zu einem besseren Menschen. Sie helfen dir aber dabei, sie zeigen dir Wege dorthin auf. Gerade Parelli - richtig angewandt - erfordert einen immensen Grad an Selbstreflexion. Ich denke, dass wir bei allen Träumen von Harmonie und Partnerschaft mit dem Tier nicht umhin kommen, die Realität zu sehen wie sie ist: die meisten Reiter haben von den natürlichen Bedürfnissen des Pferdes kaum eine Ahnung, und unsere heutige Lebenswelt erfordert Kompromisse im Umgang mit dem Tier wie in seiner Haltung. Zu hoffen, dass die Menschen Buddhas werden (ich weiß, das ist überspitzt formuliert und ich meine es nicht scharf), bevor sie mit Pferden umgehen, halte ich für sehr idealistisch. Parelli hat in meinen Augen einen adäquaten Mittelweg gefunden, um Menschen den Umgang mit Pferden (und andersherum) zu erleichtern. Allein die Aussage "festige deine Persönlichkeit und werde ein besserer Mensch" ist völlig richtig, bringt den hilflosen Reitschüler aber nicht weiter. Sein Pferd wird dennoch nicht angaloppieren, wenn er Murphys "Kraft des Unterbewusstseins" gelesen hat. Ich denke die Entwicklung der Persönlichkeit ist ein langsamer Prozess - und da können dir gewisse Techniken im Umgang mit Pferden durchaus helfen. Ich rede hier nicht von Mechanik sondern von Psychologie: etwa von approach und retreat, wenn dein Tier Angst hat, oder davon seine bubble zu respektieren, und nicht einfach hineinzulaufen.
vielen Dank auf jedenfall für den Gedankenanstoß deiner Website. Ich schaue sicher ab und an nochmal vorbei - und sei es auch, um eine konträre Meinung kundzutun.
Alles Gute! Nadja
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Nadja:

Hallo Nadja,

ich freue mich sehr, dass Du meine Beiträge zum respektvollen Umgang mit Pferden aufmerksam gelesen hast.

Ich denke, dass bei Parelli & Co. die Grundeinstellung zum Pferd eine andere ist als bei Umgangsformen, die dem Pferd Respekt und Eigenständigkeit zugestehen. Ich halte nichts davon, das Pferd zum Untergebenen zu machen. Ich wünsche mir ein Pferd, das einen starken Charakter entwickelt, fähig ist, Entscheidungen zu treffen und (teilweise) selbstständig zu handeln. So habe ich mit meinem Pferd einen vertrauenswürdigen, zuverlässigen, verantwortungsbewussten Partner an meiner Seite, der motiviert und aus eigenem Antrieb denkt und handelt. Das Pferd als meinen Partner zu sehen, das Pferd mit all seinen Eigenheiten zu respektieren, seine Bedürfnisse zu achten, dem Pferd mit Höflichkeit zu begegnen - das steht für mich im Vordergrund. Ergebnis ist ein Pferd, das freudig, selbstbewusst, vertrauens- und respektvoll handelt. Der Mensch lernt, niedere Gefühle wie Machtstreben, Ehrgeiz, Rache, usw. abzulegen, weil er versteht, dass ein gemeinsamer Weg nur sinnvoll und erfolgreich bewältigt werden kann, wenn die Basis für alle Beteiligten die Gleiche ist. Zudem lernt der Mensch sich selbst besser kennen, schult Körpersprache und Ausdruck und wird gelassener bei der Bewältigung von Herausforderungen.
Soviel zur inneren Einstellung gegenüber dem Pferd.

Wenn Du meinst, eine Technik beim Umgang mit Pferden anwenden zu müssen, so möchte ich Dich darauf hinweisen, dass es neben der negativen Verstärkung, die z.B. Parelli anwendet (pressure and release model) auch eine positive Verstärkung gibt, die wesentlich bessere Lernerfolge erzielt und gleichzeitig den Menschen in seiner Selbstwahrnehmung und Selbstbeobachtung schult.
Empfehlen möchte ich Dir dazu das Buch „Positiv bestärken – sanft erziehen“ von Karen Pryor.
Die Autorin erklärt ausführlich alle Lernmodelle, einschließlich negativer sowie positiver Bestärkung mit allen psychologischen Hintergründen.
Vielleicht magst Du das Buch einmal lesen und Dir ins Bewusstsein rufen, dass mit positiver Motivation alles besser läuft als mit Vermeiden vor Druck.
Sich auf „etwas zubewegen“, etwas erreichen wollen hat eine ganz andere Motivationsgrundlage als sich von „etwas wegzubewegen“, etwas vermeiden wollen. Da geht es den Pferden sicherlich nicht anders als uns Menschen. Und ich bin mir ganz sicher, dass Motivation und Kooperationsbereitschaft für jede Beziehung förderlich sind.
Unbedingt ans Herz legen möchte ich Dir sehr interessante Webseite von Marlitt Wendt www.pferdsein.de sowie ihre beiden Bücher „Wie Pferde fühlen und denken“ und „Vertrauen anstatt Dominanz“. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen, viele bereichernde Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse und viel Freude beim Ausprobieren :-).

Ich wünsche Dir alles Gute. Bleib neugierig und bleib kritisch :-).

Viele Grüße. Kelly

 
 
 
  Louise schrieb am 08.02.2011  
Liebe Kelly

Seit mehreren Jahren stöbere ich immer wieder auf Deiner Seite herum - sie ist wirklich Gold wert, tausend Dank!!
Du sprichst mir aus der Seele und ich stosse im realen wie im virtuellen Leben äusserst selten auf Gleichgesinnte. Zahlreiche Pferdemenschen tummeln sich im Netz, die sich die Etikette eines "natürlichen" Umgangs mit Pferden anheften. Doch ich habe den Eindruck, dass diese (sauteuren!) Schritt-für-Schritt Anleitungen und Programme eher Kosmetik sind, als dass sie den Umgang mit dem Pferd grundsätzlich in Frage stellten.

Meine Pferdegeschichte ist von Unterbrüchen und Frust geprägt. Immer wieder besuchte ich für einige Zeit englischen Reitunterricht. Die Arbeit mit unmotivierten, unberechenbaren Schulpferden war aber mehr als unbefriedigend. Auch fand ich den groben Umgang und Ton unmöglich. Ich versuchte immer, ruhig und geduldig zu bleiben und das Pferd als Partner ernst zu nehmen - auch wenn manches dadurch etwas länger gedauert hat... :-)
Reiten hat mir immer Spass gemacht, aber am liebsten hätte ich einfach auch frei mit den Pferden "etwas gemacht", wäre mit ihnen zusammen gewesen, zum spielen, spazieren, etc. Leider sind Reitschulen meistens nicht der passende Rahmen für sowas.

Nun bin ich seit zwei Jahren nicht mehr geritten und plötzlich bietet sich quasi aus heiterem Himmel die Gelegenheit einer Reitbeteiligung (also eigentlich bin ich frei, mit dem Pferd zu machen, was uns beiden Spass macht). :-)

Morgen darf ich das Pferdchen kennenlernen und entscheide mich dann, ob ich mitmache. Ich hielt mich immer für zu unerfahren und unsicher für eine Reitbeteiligung (ich hatte einfach noch nie ausserhalb des "geschützten Rahmens Reitschule" alleine mit Pferden zu tun). Andererseits ist das in meiner Situation die optimale Möglichkeit, mich intensiv mit einem Pferd zu beschäftigen.

Was rätst Du mir für den Anfang? Was wäre sinnvoll für das erste "Beschnuppern" und Kennenlernen? Ich wäre froh um ultimative Anfänger-Tipps! :-D
Ich habe mir Bücher von Borelle und Penquitt bestellt und werde mir für später sicher Übungen daraus holen.

Herzlichen Dank schonmal für Deine Hilfe!
Louise

     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Louise:

Liebe Louise,

vielen herzlichen Dank für Deine netten Worte. Ich freue mich, dass Dir meine Texte und Bilder so gut gefallen :-).

Die Erzählung über Deine bisherigen Pferdebegegnungen ist traurig. Es ist wirklich schade, dass so viele Reiter bzw. Reitbetriebe immer noch nicht in der Lage sind, Pferde als vollwertige Partner anzusehen. Umso schöner, dass es Menschen wie Dich gibt :-) – Danke, dass ich Dich auf diesem Weg kennen lernen darf.

Es ist großartig, dass Du nun die Möglichkeit hast, ein Pferd zum Freund zu gewinnen. Ich würde am Anfang ganz viel Freundschaftstraining machen, also gemütliche Spaziergänge, kreative Bodenarbeit und natürlich Streichel- und Massageeinheiten, so wie es Euch Beiden Spaß macht. In den Büchern von Bea Borelle und Natalie Penquitt wirst Du sicherlich viele Anregungen für das kreative Zusammensein mit „Deinem“ Pferd finden. Beide Pferdefrauen legen großen Wert auf respektvolles Miteinander von Mensch und Pferd, basierend auf gegenseitigem Vertrauen. Was ich auch empfehlen kann, sind die Körperbewusstseinsübungen für Pferde von Linda Tellington-Jones. Diese Übungen sind sehr gut geeignet um die Vertrauensbeziehung zwischen Mensch und Pferd zu festigen, sowie das Selbstbewusstsein des Pferdes zu fördern. Auch die sogenannten TTouches von LTJ sind ganz prima, um dem Pferd etwas Gutes zu tun und die Freundschaft zum Pferd zu vertiefen.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude mit „Deinem“ Pferd und alles Gute für Euch beide auf Eurem gemeinsamen Weg. Vielleicht magst Du mir mal von Euren Erlebnissen erzählen – das würde mich riesig freuen.

Viele liebe Grüße. Kelly

 
 
 
  mandy schrieb am 26.01.2011  
Hallo,
ich danke Ihnen für diese supertolle HP. Sie sprechen mir aus der Seele. Auch die Bilder sind wirklich schön. Weiter so !!!
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von mandy:

Liebe Mandy,

vielen herzlichen Dank für Deine superlieben Worte – ich habe mich riesig darüber gefreut :-)!

Schön, dass es Menschen wie Dich gibt!

Herzliche Grüße. Kelly

 
 
 
  Miriam schrieb am 22.01.2011  
Hallo Kelly,

immer wieder komme ich gerne auf deine Webseite. Lese die Texte und schau mir die Bilder an. Sie sind immer wieder Inspiration und Denkanstoß für mich.
Die Harmonie und Liebe zwischen dir und deinen Pferden ist auf den Bilder und wie du über die Beiden schreibst zu spüren.

Ich war früher immer der Meinung man muss sich bei Pferden durchsetzen, die Rangfolge klären. Mein eigenes leider mittlerweile verstorbenes Pferd und deine Webseite haben mir gezeigt, dass es auch anders geht. Dass eine Partnerschaft wie ich sie mir eigentlich immer gewünscht habe mit einem Pferd möglich ist und dass vieles was man beigebracht bekommt eigentlich Gewaltanwendung am Pferd ist.

Danke für deine Texte und Bilder, die mir gezeigt haben, dass es möglich ist, was ich mir erträumt habe. Ich weiß nicht, ob ich mich ohne dein Vorbild getraut hätte, diesen Weg zu gehen, oder den Menschen in meinem Umfeld geglaubt hätte, die das für zu gefährlich halten.

Mittlerweile ist mein eigenes Pferd verstorben und ich habe eine Reitbeteiligung auf einem 19jäjhrigen Criollo-Wallach namens Yompara. Seit einem Jahr beschäftige ich mich nun mit ihm und es macht uns beiden große Freude. Egal ob wir ins Gelände gehen, oder zusammen auf der Weide spielen.
In der letzten Zeit haben wir allerdings ein Problem miteinander. Aus meinem Umfeld weiß dazu niemand wirklich Rat bzw. es gibt wenig Menschen, die ich um Rat fragen kann da die meisten dieses Problem einfach mit Gewalt lösen würden.

Yoi hat einen Westernsattel und zwei verschiedene Pads. Das eine ist mit Lammfell und schön weich das andere ist unser Winterpad, was etwas glatter ist und ohne Fell. Jetzt war es im Winter so, dass Yo beim Satteln plötzlich anfing nicht mehr stillzustehen, beim Nachgurten im Krei um uns rumgelaufen ist und auch beim Aufsteigen nicht mehr still stehen wollte. Wir haben den Sattel untersucht uns den Sattelgurt angeschaut usw. bis wir darauf gekommen sind, dass sich das Pad durch die Kälte irgendwie steifer anfühlt wie sonst. Wir haben sofort das Pad ausgewechselt und ihn wieder mit dem anderen Pad gesattelt. Seither hält er beim satteln und gurten auch wieder wie gewohnt still. Er ist völlig entspannt dabei und zeigt keinerlei Unmut oder sonstiges. Leider hat sich das Problem beim Aufsteigen nicht wieder vollständig gelöst. Er hält nun zwar wieder still bis man oben ist, aber kaum berühre ich den Sattel trabt er los. Dabei sind seine Ohren gespitzt nach vorne gerichtet und er macht insgesamt einen munteren Eindruch als wollte er sagen "Los geht's". Er lässt mir weder die Zeit die Steigbügel ordentlich aufzunehmen noch die Zügel in die Hand zu nehmen. Er trabt zwar nur 2-3 Schritte an, aber es ist trotzdem unangenehm. Zumal wir immer von einer Bank aus aufsteigen, die auf einem kleinen Hügel steht. Und ich nicht wirklich so gut auf die darunter liegende Straße sehe. Ich hab also Angst, dass er irgendwann mal auf die Straße trabt und ein Auto kommt. (Die Straße ist sehr wenig befahren, aber man weiß ja nie).
Will ich ihn durchparieren, macht er das zwar, aber von da an kann ich den kompletten Ausritt die Zügel nicht mehr locker lassen, weil er sonst sofort antrabt. Er lässt sich jedes mal wieder durchparieren, trabt aber sofort wieder an, wenn ich die Zügel etwas nachgebe. Sonst reiten wir eigentlich mit sehr lockerem Zügel, was ich aber dann nicht mehr kann. Pariere ich ihn nicht sofort durch und lasse ihn die 2-3 Schritte traben, pariert er selber durch und es ist gut.
Ich hab versucht herauszufinden warum er dieses Verhalten nun zeigt, kann es mir aber nicht wirklich erklären. Der Sattel und sein Rücken wurden kontrolliert und es ist alles in Ordnung. Das Pad ist ausgewechselt und sonst hat sich zu früher nichts verändert. Er macht auch eigentlich nicht den Eindruck, dass er Schmerzen hat oder ihm etwas unangenehm ist.
Außerdem hab ich keine Idee mehr wie ich erreichen kann, dass er wieder wie früher still steht bis ich richtig im Sattel sitze.
Ich hab schon versucht ihn den ganzen Ausritt immer wieder einfach kommentarlos durchzuparieren, aber da ist er immer wieder angetrabt und als ich ihn noch vor dem Antraben bremsen wollte, ist er mir sogar gestiegen (das hat er seit ihn seine Besitzerin hat also seit 9 Jahren noch nie gemacht, auch unter mir nicht). Vor dieser Reaktion hab ich nun ehrlich gesagt ziemlich Angst.
Dann hab ich versucht ihn erst ein Stück zu führen und an einer anderen Stelle wie sonst aufzusteigen, aber auch das hat nicht funktioniert.
Als nächstes hab ich versucht erst ein Stück an der Hand mit ihm zu traben, ihn dann durchzuparieren und dann aufzusteigen, aber auch das war irgendwie nicht sehr erfolgreich.
Der letzte Versuch war jetzt einfach ganz oft auf und wieder abzusteigen solange bis er mal nicht antrabt. Aber irgendwie hatte er hier den längeren Atmen nachdem ich ungefähr 1 1/2 Stunden nur auf- und wieder abgestiegen bin und er jedes mal angetrabt ist, hab ich aufgegeben.

Bei seiner Besitzerin zeigt er dieses Verhalten ebenfalls und ebenfalls so hartnäckig.

Ich weiß, dass es aus der Ferne sehr schwer ist die Situation zu beurteilen, aber vielleicht hast du eine Idee woran das liegen kann und wie wir das wieder ändern können.

Vielen Dank und liebe Grüße
Miriam
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Miriam:

Hallo Miriam,

danke für Deine lieben Worte. Ich freue mich, dass Dir meine Webseite so gut gefällt und dass Dir meine Texte und Bilder Denkanstöße geben :-).

Es ist wundervoll, dass Du den Irrglauben, Dich bei Pferden durchsetzen zu müssen, überwunden hast und erfahren durftest, dass Pferde großartige Partner sind, wenn sie von ihren Menschen respektiert werden.

Zu Deinem Problem mit Yoi´s Weglaufen unter dem Sattel kann ich nur Vermutungen anstellen. Ich würde mir an Deiner Stelle folgende Fragen beantworten und so versuchen die Ursache herauszufinden:

1. Hat das Pferd Schmerzen oder Verspannungen?
2. Passt der Sattel und das andere Zubehör?
3. Sind die Hufe in Ordnung?
4. Hat das Pferd genügend Bewegung in seiner Freizeit, damit es sich nicht unter dem Sattel „auslaufen“ muss?
5. Ist das Pferd artgerecht in Pferdegesellschaft untergebracht und somit ausgeglichen und zufrieden?
6. Hat das Pferd Vertrauen in Sattel und Reiter?
7. Sitzt der Reiter so, dass er das Pferd nicht stört?
8. Sind die Reiterhilfen eindeutig? Bekommt das Pferd ein positives Feedback bei Befolgung der Reitersignale
9. Hat das Pferd vertrauensvoll gelehrt, was die Hilfen bedeuten?
10. Ist das Pferd in Balance, so dass es sein eigenes Gewicht und das des Reiters ausgleichen kann oder „läuft es seinem Gleichgewicht hinterher“?
11. Geht das Pferd auf Spaziergängen ruhig und gelassen oder läuft es auch ohne Sattel und Reiter hektisch?
12. Wie verhält sich das Pferd, wenn andere Pferde mit unterwegs sind?


Ich würde als erstes alle körperlichen Ursachen ausschließen wollen, d.h. Rücksprache mit Tierarzt, Physiotherapeut, Sattler, Reitlehrer, usw.

Wenn es sich um ein Vertrauensproblem handelt, hilft nur viel Geduld und Verständnis.

Sollte es sich um ein Kommunikationsproblem zwischen Pferd und Mensch handeln, empfehle ich entsprechenden Reitunterricht und das Arbeiten mit positiver Verstärkung. Mein Buchtipp für Dich dafür: „Positiv bestärken – sanft erziehen“.

Ich wünsche Dir und „Deiner“ Yoi alles Gute. Viele Grüße. Kelly

 
 
 
  Angie mit Robin schrieb am 21.01.2011  
Hallo Kelly,
Ich weiß nicht, ob Du Dich noch an uns erinnern kannst.
Ich möchte Dir einfach einen lieben Gruss und die besten Wünsche dalassen.
Es ist schön, dass es Dich gibt!
LG, Angie

     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Angie mit Robin:

Liebe Angie,

das ist ja eine Freude von Dir zu hören :-). Danke für Deine lieben Worte!

Ich hoffe, Dir und Deinem Robin geht es gut.

Viele Grüße und alles Gute für Dich und Deine Lieben. Kelly

 
 
 
  Meike schrieb am 17.01.2011  
Liebe Kelly!
Ich stieß zufällig über "Wege zum Pferd" auf Deine wunderschöne, tolle Seite. Ein riesengroßes Kompliment an Dich, ich finde es bewundernswert, dass Du Deinem Weg immer treu geblieben bist. Für die Entscheidung Lea zu behalten, als viele Leute Dir rieten das "Problempferd" endlich vom Schlachter beseitigen zu lassen, hast Du meine volle Hochachtung. Eine Menge "tierlieber" Pferdebesitzer hätten sicherlich anders entschieden. Ich wünschte, es gäbe viel mehr Pferdemenschen wie Dich, unzähligen armen Pferdeseelen würde es besser gehen! Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute für die Zukunft und noch viele, wunderschöne Erlebnisse mit Deinen Pferdchen!

Viele liebe Grüße aus Berlin :O)
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Meike:

Liebe Meike,

ich bedanke mich ganz herzlich für Deine lieben Zeilen. Deine gefühlvollen Worte haben mich sehr berührt und ich fühle mich geehrt. Dankeschön von Herzen!

Ich wünsche Dir alles Gute!

Liebe Grüße aus dem verschneiten Bayerischen Wald nach Berlin :-). Kelly

 
 
 
  Silke schrieb am 16.01.2011  
Vielen Lieben Dank für diese Seite! Für deine Art zu erzählen und anderen deine Erfahrungen mitzuteilen, deine Ehrlichkeit und Offenheit. Ich habe nach ca. 2 Stunden lesen immernoch nicht genug und werde gern wieder kommen. Unsere Pferde brauchen solche Menschen wie dich und wir Menschen oft auch. Liebe Grüße!
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Silke:

Liebe Silke,

Deine tiefgründigen Worte berühren mich sehr. Ich danke Dir von Herzen dafür und ich freue mich riesig, dass Dir meine Erfahrungsberichte so gut gefallen.

Viele liebe Grüße und alles, alles Gute. Kelly

 
 
 
  Martina schrieb am 09.01.2011  
Liebe Kelly,

soviel Hoffnung und Gradlinigkeit auf Deiner Seite! Ich habe großen Respekt vor Dir und Deinem Tun.

Ihr habt Euch einen schönen Traum verwirklicht. Danke, dass ich die Freude hier "erleben" konnte :-)

Viele Grüße
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Martina:

Liebe Martina,

vielen herzlichen Dank für Deine gefühlvollen Worte. Das gibt mir freudigen Antrieb, weiterhin meine Erfahrungen öffentlich aufzuschreiben.

Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute.

Viele herzliche Grüße. Kelly

 
 
 
  Marina schrieb am 08.01.2011  
Hallihallo!

Ich bin eben abermals über deine HP gestolpert und lese seit 20 Minuten und finde immer wieder interessante Anrgeungen und Infos. Es freut mich sehr zu sehen, was für eine enge Beziehung du mit deinen Tieren aufgebaut hast und ich finde deine Worte strahlen den Respekt gegenüber deinen Tieren sehr aus!
Liebe Grüße aus Oldenburg!

Marina und Connemarastute Lotte:-)
     
   

Kommentar von Kelly zu Eintrag von Marina:



Halli Hallo liebe Marina,

DANKESCHÖN für Deine supernetten Worte – ich habe mich riesig darüber gefreut!

Alles Gute für Dich und Deine Lotte :-) wünsche ich Dir von Herzen.

Viele liebe Grüße. Kelly

 
 
 
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